“Swahili for the Broken-Hearted” von Peter Moore

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Es ist mal wieder an der Zeit eine Reiselektüre vorzustellen. Die Wahl fiel dieses Mal auf “Swahili for the Broken-Hearted” des australischen Autors Peter Moore, der von seinem Trip von Kapstadt nach Kairo erzählt. Soviel vorweg: Die Lachmuskeln werden ordentlich trainiert!

Die Tour eines verplanten Backpackers durch Afrika war der Grund dafür, warum ich mich für den Kauf von “Swahili for the Broken-Hearted” entschied. Dass mich sowohl das Buch als auch der Autor in ihren Bann ziehen würden, hatte ich vorab nicht erwartet. Extrem lustig und Berichte über Orte, an denen ich selbst schon gewesen war – einfach klasse!

Die Handlung von Peter Moore´s Afrikatrip

“Swahili for the Broken-Hearted” ist eine Anknüpfung an das zuvor von Moore veröffentlichte Buch mit dem Titel “The Full Montezuma”. Darin geht es um eine Rucksacktour, die der Australier mit (s)einer Freundin durch Mittelamerika macht.

Von langer Dauer ist die Beziehung jedoch nicht, da er von seinem Girl Next Door kalt abserviert wird, was ihm ziemlich zusetzt. Um den Kopf freizukommen, beschließt Peter Moore von Kapstadt nach Kairo zu reisen, ohne großes Hintergrundwissen und finanzielle Mittel. Eigentlich keine schlechte Idee, denn wo kann man besser abschalten als in der Abgeschiedenheit und Anonymität des politisch extrem angespannten Afrikas?

In Kapstadt startend greift Moore auf sämtliche Transportmittel zurück, die nicht nur günstig oder gar kostenlos sind, sondern sich irgendwie fortbewegen lassen, ganz egal wie. Dabei geschieht ihm das ein oder andere Missgeschick, welches mich in regelmäßigen Abständen zum Schmunzeln gebracht hat und irgendwie auch symptomatisch für das Reisen mit dem Rucksack durch Afrika ist.

Während seiner Tour trifft Moore zudem die verschiedensten Charaktere, die ihn in weitere brenzlige Situationen und an teils kuriose Destinationen bringen. So überquert er den Sani Pass in Lesotho, rettet mit Öl befallene Pinguine, erklärt was es mit dem bigamischen Leben des Königs von Swasiland auf sich hat und wird Teil von gefährlichen Demonstrationen in Äthiopien.

Vielmehr möchte ich dir nicht verraten, schließlich solltest du das Buch selbst noch lesen.

Ein Buch für unterwegs mit dem Prädikat “lesenswert”

Der Reisebuchautor Peter Moore ist mittlerweile zu meinem Lieblingsautor mutiert, woran “Swahili for the Broken-Hearted” nicht ganz unschuldig ist. Das humorvolle Erzählen von Geschichten hat der am 18. Juli 1962 geborene Australier, der nach eigenen Aussagen bereits 100 Länder bereiste, definitiv verstanden.

Der Ruf nach Freiheit, Sex- und Drogengeschichten bleiben im Gegensatz zu den typischen Backpacker-Geschichten wie bei “The Backpacker” von John Harris zwar aus, sind aber auch nicht notwendig. Schließlich ist das Buch von Moore auf Grund der zahlreichen Geschichten der Reisen von Kapstadt nach Kairo so ereignisreich, dass das Buch extrem kurzweilig wirkt.

Daher kann ich dir nur empfehlen “Swahili for the Broken-Hearted” vor allem dann zu lesen, wenn du selbst schon mit dem Rucksack in Afrika unterwegs warst. Auch wenn du dies nicht warst, dann wirst du nicht um zahlreiche Lacher herumkommen. Viel Spaß beim Lesen!

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