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Tipps zum Rucksackkauf: So findest du den idealen Begleiter für deine Touren

Der Kauf eines Rucksacks hat gerade bei jungfräulichen Backpackern, Wanderern und Trailrunnern oftmals leider keine allzu große Priorität. Wie wichtig ein guter Rucksack und dessen Passform jedoch ist, zeigt sich oftmals erst, wenn es zu spät ist. Damit der treue Begleiter nicht zu einem unangenehmen Anhängsel wird, habe ich einige Tipps für dich, die du beim Rucksackkauf unbedingt beachten solltest. 

In meinem Sortiment haben sich in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe an Rucksäcken angesammelt. Fünf an der Zahl, die durch ihre Größen und Eigenschaften ganz unterschiedlich zum Einsatz kommen, wie zum Beispiel beim Backpacking (55 Liter), Reisen mit Handgepäck (40 Liter), Wandern (28 und 35 Liter) sowie beim Trailrunning (10 Liter).

Ganz egal, welches Vorhaben du hast, solltest du dir von Anfang an einen anständigen Rucksack zulegen. Klar, dass du auch wunderbar mit einem Roll- oder Schalenkoffer um die Welt ziehen kannst oder mit einem 08/15-Rucksack Gipfel erklimmst – mit Abenteuer hat dies aber ebenso wenig zu tun wie mit Komfort. Und vor allem auf Letzteres solltest du bei deinen Touren keineswegs verzichten.

Fünf Tipps zum Rucksackkauf

Ein Rucksack ist nicht gleich ein Rucksack. Mit der Größe, der Passform, dem Material, der Zubehör und dem Preis gibt es gleich fünf Faktoren, die es beim Kauf eines Rucksacks zu beachten gilt.

1. Auf die Größe kommt es an

Bevor du dich auf die Suche nach einem Rucksack begibst, solltest du genau wissen, für welche Rucksacktour oder welches Event du ihn benötigst. Bist du lediglich ein Wochenende für eine Hüttentour unterwegs oder steht gar eine einjährige Weltreise bevor? Ist das Gepäck schwer und voluminös oder doch eher leicht und kompakt?

Letztendlich beläuft sich bei Rucksäcken für längere Touren die allgemeine Größe auf ein Fassungsvermögen von 25 bis 70 Liter. Normal für mehrwöchige Rucksacktouren sind ungefähr 55 Liter, mit denen auch ich in der Vergangenheit wunderbar ausgekommen bin. Je kürzer und schneller deine Touren sind, umso kleiner ist in der Regel auch das Volumen.

Seitdem ich (als Digitaler Nomade) gelernt habe, mich beim Reisen auf das Wesentliche zu beschränken, reichen mir für mehrwöchige Trips die 40 Liter meines Osprey Farpoint 40 vollkommen aus. Selbst bei einer Trekking-Tour auf den knapp 3.000 Meter hohen Triglav im Winter war er ein treuer Begleiter, auch wenn er für solche Touren nicht konzipiert wurde.

Sofern du, was die Größe betrifft, unschlüssig bist, gibt es Rucksäcke, die du problemlos um zehn oder zwanzig Liter erweitern kannst. Auch ein ultraleichter Trailrunning-Rucksack lässt sich oftmals um ein bis zwei Liter vergrößern. Wichtig ist, dass dein Reisegefährte genügend Stauraum für die Utensilien hat, die du beabsichtigst, mitzunehmen.

Neben dem Stauraum spielt die Anzahl der Fächer eine bedeutende Rolle, um gerade bei längeren Touren die Kleidung, Hygieneartikel, Dreckwäsche und Schuhe voneinander zu trennen. Diese sollten zudem leicht erreichbar sein, um nicht jedes Mal die gesamte Tasche durchwühlen zu müssen. Das kostet nicht nur Zeit, sondern auch Nerven.

Tipp: Kaufe den Rucksack lieber mit etwas mehr Volumen. Eine Überladung führt dazu, dass der Hüftgurt seine wohltuende Wirkung verliert.

2. Oberste Priorität: die richtige Passform

Bei der Wahl des Rucksacks verhält es sich ähnlich wie mit dem Kauf eines Laufschuhs: Das Ding muss von Anfang an perfekt sitzen!

Andernfalls kann die fehlende Passform nicht nur ein unwohles Gefühl und Drücken hervorrufen, sondern sogar lästige Rückenschmerzen, die du auf deinem Backpacking-Trip oder deinem Mikroabenteuer unbedingt vermeiden solltest.

Um diesem Problem entgegenzuwirken ist die richtige Rückenlänge des Rucksacks von großer Bedeutung. Backpacker oder Wanderer mit einem kleinen Rücken sollten demnach einen kleinen Rucksack kaufen. Klingt logisch, wird aber doch immer wieder missachtet.

Auch die Beckenform ist entscheidend für euer Wohlbefinden, denn 70 Prozent des Gewichts verlagern sich darauf und nicht etwa, wie viele denken, auf die Schultern. Ebenfalls für einen angenehmen Tragekomfort sorgen eine zusätzliche Polsterung an den Hüften und ein einstellbares Tragesystem.

Tipp: Wegen der anatomischen Unterschiede zwischen Frau und Mann gibt es auch spezielle Rucksäcke für das weibliche Geschlecht.

3. Spielt das Material eine Rolle?

Bei langen Reisen und Gipfeltouren nimmst nicht nur du enorme Strapazen auf dich, sondern auch dein Rucksack. Achte daher darauf, dass dein Rucksack strapazierfähig und gut verarbeitet ist. Teste vor allem, ob die Reißverschlüsse und Nähte den Belastungen standhalten und nicht aufreißen, sobald der Rucksack am Boden entlang geschliffen wird oder durch zu viel Inhalt aus allen Nähten platzt.

Beim Material selbst gibt es nur geringe Unterschiede. Als besonders strapazierfähig gilt Nylon, das zudem über eine hohe Haltbarkeit und Scheuerfestigkeit verfügt.

Rucksäcke aus Polyester sind etwas weniger robust, zeichnen sich aber durch ein geringeres Gewicht aus. Wichtig ist, dass beide Materialien wasserabweisend sind. Regenschauer gibt es schließlich (nahezu) überall auf der Welt.

Tipp: Herstellergarantien können durchaus als Qualitätsmerkmal für Rucksäcke herangezogen werden – je länger, desto besser.

4. Zubehör für den Rucksack

In der Regel sind Rucksäcke renommierter Marken wasserabweisend. Es kann aber auch mal vorkommen, dass einzelne Nähte doch nicht so dicht sind, wie im Vorhinein kommuniziert wurde.

Um nasse Inhalte zu vermeiden, gibt es zusätzliche Regenschütze, die bei Regenfällen über den Rucksack gezogen werden. Oftmals sind diese im Boden integriert oder so gut versteckt, sodass sie nicht immer gleich sichtbar sind.

Wenn du den Rucksack für einige Stunden auf dem Rücken hast, dann sollte dieser – na klar – perfekt sitzen. Einzelne Gurte am Tragesystem verstärken den Tragekomfort durch manuelles Festziehen. Auch Schlaufen sollten außerhalb des Rucksacks vorhanden sein, um weitere Reiseutensilien, wie zum Beispiel Zeltstangen, eine Isomatte oder einen Schlafsack, befestigen zu können.

Tipp: Frage beim Berater genau nach, welche Features der Rucksack hat. Dabei merkst du auch gleich, ob der Verkäufer vom Fach ist oder dir nur Honig ums Maul schmieren will.

5. Qualität hat ihren Preis

An der Kasse beim Rucksackkauf kommt oftmals der Schock. Die hilfreichen Reisebegleiter sind nämlich meist sehr teuer. So liegen gute Backpacking-Rucksäcke beispielsweise bei 130 bis 200 Euro pro Stück, was für Individualreisende nicht immer leicht zu stemmen ist.

Doch bevor du jeden Cent zwei- oder dreimal umdrehst, solltest du dir bewusst sein, dass ein guter Rucksack ewig hält und du ihn (hoffentlich) nicht nur für eine einzige Reise benutzt. Langfristig gesehen definitiv die klügere Entscheidung.

Tipp: Da im Frühjahr die Modelle für die neue Saison präsentiert werden, gibt es zu dieser Zeit oftmals günstige Auslaufmodelle, deren Qualität nicht weniger gut ist.

Fazit: Lass dich beraten!

Dass Rucksäcke nicht gerade günstig sind, habe ich im letzten Punkt bereits erwähnt. Daher greifen Backpacker ohne Erfahrung und angehende Trekking-Enthusiasten oftmals auf Online-Shops zu und bestellen sich die Rucksäcke bequem und preiswert über das Internet.

Tue mir bitte einen Gefallen und mache dies nicht, sondern tätige deinen Rucksackkauf bei einem Spezialisten vor Ort. Dadurch hast du die Möglichkeit dich individuell beraten zu lassen und den Rucksack direkt zu testen. Also nutze die Chance und greife auf das Fachwissen eines Beraters zurück.

Falls der Verkäufer dir keinen ausgiebigen Rucksacktest anbietet, dann bitte ihn darum, dir den Rucksack mit Gewicht zu füllen. Dadurch testest du ihn nicht nur unter realen Bedingungen, sondern stellst fest, wie sich der Tragekomfort unter hohen Belastungen anfühlt.

Scheue dich außerdem nicht davor ein paar Euro mehr zu investieren. Meinen größten Rucksack zum Backpacking habe ich 2008 gekauft und er begleitet mich noch immer auf der ein oder anderen Reise. Kein Wunder, denn er sitzt perfekt, ist strapazierfähig und bietet genügend Stauraum.

Zum Abschluss hier eine Übersicht zu meinem aktuellen Rucksack-Aufgebot. Das sind die drei Rucksäcke die zur Zeit am häufigsten zum Einsatz kommen und die ich dir absolut weiterempfehlen kann:

Anwendung
Trailrunning
Wandern
Reisen mit Handgepäck
Vorschau
Mammut MTR 141 Advanced Rucksack, Black-Magma, 10+2L
Deuter Herren Wanderrucksack Futura 28, midnight-coolblue, 54 x 32 x 23 cm, 28 liters, 3421433030
Osprey Farpoint 40 Men's Travel Pack - Jasper Red (M/L)
Titel
Mammut MTR 141 Advanced Rucksack, Black-Magma, 10+2L
Deuter Herren Wanderrucksack Futura 28, midnight-coolblue, 54 x 32 x 23 cm, 28 liters, 3421433030
Osprey Farpoint 40 Men's Travel Pack - Jasper Red (M/L)
Preis
62,33 EUR
109,94 EUR
102,90 EUR
Anwendung
Trailrunning
Vorschau
Mammut MTR 141 Advanced Rucksack, Black-Magma, 10+2L
Titel
Mammut MTR 141 Advanced Rucksack, Black-Magma, 10+2L
Preis
62,33 EUR
Mehr Produktinfos
Anwendung
Wandern
Vorschau
Deuter Herren Wanderrucksack Futura 28, midnight-coolblue, 54 x 32 x 23 cm, 28 liters, 3421433030
Titel
Deuter Herren Wanderrucksack Futura 28, midnight-coolblue, 54 x 32 x 23 cm, 28 liters, 3421433030
Preis
109,94 EUR
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Anwendung
Reisen mit Handgepäck
Vorschau
Osprey Farpoint 40 Men's Travel Pack - Jasper Red (M/L)
Titel
Osprey Farpoint 40 Men's Travel Pack - Jasper Red (M/L)
Preis
102,90 EUR
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