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ISPO 2019 in München: Rückblick auf die größte Sportmesse der Welt

Alle Jahre wieder findet die ISPO in München statt. Für mich als absoluter Sport- und Outdoorfreak ein absolut Muss vor Ort dabei zu sein. Drei Tage lang besuchte ich verschiedene Aussteller, ließ mich von interessanten Vorträgen inspirieren und tauschte mich mit spannenden Outdoorsportlern aus. Hier also (m)ein Rückblick auf die ISPO für alle Daheimgebliebenen.  

Schon als Kind liebte ich es, Sportgeschäfte zu durchforsten und dort stundenlang irgendwelche Produkte zu begutachten. An dieser Passion hat sich nichts geändert. Ganz im Gegenteil.

Heute lasse ich mich mehr denn je von Sport- und Outdoortrends faszinieren und übe neue Sportarten (meist) mit großem Enthusiasmus aus. Die ISPO München ist so etwas wie ein Nährboden für sportliche Highlights, sodass ein regelmäßiger Besuch im Sportgeschäft 2.0 zum Pflichtprogramm gehört.

Anders als noch vor zwei Jahren, wo ich als digitaler Sportmarketer meines Ein-Mann-Unternehmens auf der ISPO München vertreten war, nistete ich mich diesmal als Outdoorblogger ein. Das brachte zwei große Vorteile mit sich: Erstens bekam ich dadurch eine Presse-Akkreditierung und damit (ganz offiziell) Zutritt zur Blogger & Influencer Lounge. Zweitens wurde mir kostenloser Zutritt zur ISPO 2019 an sämtlichen Veranstaltungstagen gewährt.

Was ist die ISPO München eigentlich?

Die ISPO ist die weltweit größte Messe der Sportbranche. In diesem Jahr waren mehr als 80.000 Vertreter aus 120 Länder vertreten. Dabei beheimatete die „Internationale Fachmesse für Sportartikel und Sportmode“ knapp 3.000 Aussteller aus den Bereichen Wintersport, Outdoor, Performance, Teamsport, Gesundheit und Technologie.

Die Zielgruppe der ISPO München, die 1970 erstmals stattfand, besteht vor allem aus Händlern, welche in den 18 Hallen auf neue Produkte und Trends aufmerksam gemacht werden und wertvolle Kooperationen schließen. Auch, wenn München das Hauptquartier der ISPO ist, gibt es mit Peking und Shanghai seit einiger Zeit zwei internationale Ableger. Zudem wurde mit der OUTDOOR BY ISPO ein weiteres Format in München geschaffen, das im Sommer stattfindet.

Warum ich die ISPO 2019 besucht habe

Wie bereits erwähnt, war ich nicht das erste Mal auf der ISPO München. Ich mag es einfach unheimlich, durch die Hallen der Messe München zu schlendern, mir die verschiedenen Sportprodukte im Detail anzuschauen und mich für neue Sportarten begeistern zu lassen.

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Vor allem Neuigkeiten aus dem Outdoor-Segment sorgen bei mir dabei für eine schier grenzenlose Begeisterung. Ein Markt, der seit Jahrzehnten wächst und immer wieder neue Trends hervorruft.

Natürlich ist die ISPO auch eine Art Weiterbildung für mich. Mein Leben als Digitaler Nomade finanziere ich mir schließlich zu einem großen Teil durch Dienstleistungen im digitalen Sportmarketing. Daher ist es wichtig, immer auf dem Laufenden zu bleiben. Da es an der ISPO 2019 einige spannende Vorträge gab, konnte ich auch diesen Bereich problemlos abdecken.

Weiterbildende Maßnahmen müssen nicht immer nur aus einem Monolog in Form von Vorträgen bestehen. Auch das Netzwerken wird bei der ISPO groß geschrieben. Ganz egal, ob du dich dabei in Gespräche mit Ausstellern vertiefst, du dir einen professionellen Sportler vorknöpfst oder du dich mit anderen Sport-, Reise- und Outdoorbloggern austauschst.

Die Highlights auf der ISPO 2019

Bei der großen Anzahl an Ausstellern und den unterschiedlichen Vorlieben jedes einzelnen Besuchers, ist es keine leichte Aufgabe, die Highlights der ISPO repräsentativ darzustellen. Das ist auch gar nicht meine Absicht. Dennoch verrate ich dir im Folgenden, welche Bereiche, Events und Produkte mich in diesem Jahr schwer beeindruckt haben:

Blogger & Influencer Lounge

Einen Großteil während meiner drei Tage auf der ISPO München verbrachte ich in der Blogger & Influencer Lounge. Hier gab es neben vier langgezogenen Tischen mit genügend Platz zum Arbeiten auch ein paar gemütlich eingerichtete Sitzecken zum Austauschen oder Abschalten. Die vielen Pflanzen und der Teppichboden sorgten zudem für das passende Wohnzimmerfeeling.

Die Tatsache, dass es kaum Steckdosen gab, machten ein eigener Wlan-Hotspot, die kostenlosen Kaltgetränke sowie das Blogger- und Influencer-Frühstück wett. Hier wurde morgens ordentlich mit belegten Broten, Joghurts, Brezeln, Gebäckstücken und jeder Menge Kaffee aufgetischt. Zusätzlich gab es noch einen Goodie-Bag von North Face. Alles in allem eine super Sache.

Digitaler Sport in der eSports Arena

Mit Outdoortrends wenig am Hut hatte die eSports Arena. Dennoch kam ich nicht drumherum mich dort einige Male niederzulassen, um einen der großen Hypes im Sport näher zu durchleuchten und den Markt dahinter noch besser zu verstehen.

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Daher schaute ich fünf E-Sportlern der „Bayern Ballers“ beim Zocken eines NBA-Videospiels gegen eine bunt zusammengewürfelte Auswahl etwas genauer über die Schultern. Schon beeindruckend, dass jeder Spieler seinen eigenen Avatar hat und diesen regelmäßig in der digitalen Muckibude trainiert, um dessen Fähigkeiten zu verbessern.

Training ist ein gutes Stichwort, denn die Spieler hinter den Gamepads werden – anders als angenommen – ebenfalls durch einen ausgereiften Trainingsplan fit gehalten. Das Ziel ist es schließlich die Konzentration und die Ausdauer zu steigern und einen gesunden Lebensstil zu führen.

Spannende Vorträge bei der ISPO Academy

Zurück zum Thema Weiterbildung. Hierfür war die so genannte ISPO Academy wie geschaffen. Es handelt sich dabei um ein Format, das weltweit Konferenzen und Seminare für das Sports Business anbietet. Klar, dass eine eigene Bühne bei der ISPO 2019 mit zahlreichen spannenden Vorträgen nicht fehlen durfte.

Im Folgenden habe ich eine kleine Auswahl für dich, welche Vorträge ich mir angehört habe:

Skateboard-Superstar Tony Hawk

Einer der Referenten war niemand Geringeres als Skateboard-Legende Tony Hawk, den ich mir keineswegs entgehen lassen wollte/konnte/durfte. Er erzählte unter anderem von seinem Werdegang, der Entwicklung des Skateboardens und wie er sich während seiner Karriere mit all den Hatern rumschlagen musste, die ihn für seinen Erfolg als Pionier seiner Sportart beneideten.

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Der Kalifornier ist ein sympathischer Sportler, zu dem ich schon während meiner Jugend aufblickte und der auch als heutiger Unternehmer eine Vorbildfunktion einnimmt. Tony Hawk plädierte in seinem Vortrag zum Abschluss dazu, sich sowohl privat und sportlich als auch im Business, ständig selbst herauszufordern und stets den nächsten Schritt zu gehen. Keine Sorge: Wird gemacht!

China Deep Dive Conference

Überaus spannend war die China Deep Dive Conference, die passend zum chinesischen Neujahrstag stattfand. Hier blickten verschiedene Referenten auf das riesige Potenzial des Sportmarktes in China. Immerhin werden laut einer Prognose im Jahr 2030 mehr als 530 Millionen (!) Chinesen sportlich aktiv sein.

Insbesondere vom Wintersport erhoffen sich die Chinesen einen Boom, der bereits vor einigen Jahren eingeleitet wurde. Nicht zuletzt wegen der bevorstehenden Winterolympiade 2022. So wird davon ausgegangen, dass die aktuell 1.970 bestehenden Ski-Resorts in China nach der Olympiade auf 4.000 anwachsen und bis 2030 die Marke von 5.000 Resorts überschreiten werden.

Die Zukunft des stationären Handels

Im Vortrag „Future of stationary retail“ von Philipp Beck ging es um die Herausforderungen des stationären Handels im Sport. Nicht nur, weil Kunden vorwiegend online einkaufen, sondern auch, weil wir mittlerweile 10.000 Werbebotschaften am Tag verarbeiten müssen, während es 1950 noch 500 waren. Verrückt, oder?

Für den stationären Handel ist es daher wichtig, aus einem Besuch im Sportgeschäft ein nachhaltiges Erlebnis zu schaffen und dem Besucher einen längeren Aufenthalt schmackhaft zu machen.

Bereits beim Eintritt in ein Sportgeschäft muss es nach Sport riechen“, so Beck bei seinem Vortrag.

Auch die Nachhaltigkeit spielt eine große Rolle beim Vor-Ort-Besuch. Als Paradebeispiel nannte Beck den Outdoor-Hersteller VAUDE, der regelmäßig für seine nachhaltigen Konzepte am Point of Sale prämiert wird. Dass dies tatsächlich so ist, bestätigte sich bei meinem Besuch des Messestandes der Outdoormarke mit Sitz am Bodensee.

Netzwerken an den Standpartys

Keinesfalls auf Messen fehlen dürfen die berüchtigten Standpartys. Diese finden in der Regel gegen Ende eines Messetages oder im Anschluss daran statt. Im Klartext heißt dies, dass die verschiedenen Aussteller ihr Lager öffnen, einige Kästen Bier rausstellen und bei einem fröhlichen „come together“, gemeinsam mit den Besuchern, den Tag ausklingen lassen.

Standpartys bieten die ideale Plattform zum Netzwerken. Ganz egal, ob mit den Ausstellern oder Besuchern der ISPO. In der Regel kommt hier ein bunter Mix aus beiden zustande. Danke hier auch nochmal an die Brands SINNER und HEAD für die Verköstigung und den kurzweiligen Aufenthalt am jeweiligen Messestand.

Welchen Messestand du letztendlich für eine Standparty besuchst, hängt von deinen Vorlieben ab. Du kannst natürlich auch einfach nur rumlaufen und jede Menge Getränke und Essen (z.B. Snacks, Tapas) absahnen. Im Ermessen der ISPO-Veranstalter und Aussteller liegt dies aber definitiv nicht.

Vereinssport auf dem digitalen Sportboden

Neben all den Vorträgen, Netzwerkveranstaltungen und innovativen Produkten fand ich eine Innovation ganz besonders genial, nämlich den ASP GlassFloor. Dabei handelt es sich um ein Spielfeld, dessen digitaler Boden die Funktion eines Bildschirms einnimmt und auf dem wiederum verschiedene Spielfelder oder Trainingsprogramme eingeblendet werden können.

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Der ehemalige Basketball-Nationalspieler Jan Hendrik-Jagla vertrieb sich zwischendurch beispielsweise die Zeit bei einer Runde Basketball auf dem digitalen Sportboden. Andere Besucher duellierten sich wiederum im Fußball oder tobten sich bei verschiedenen Trainingsprogrammen zur Steigerung der Koordination oder Schnelligkeit aus.

Auch, wenn das Fußball spielen mit einem digitalen Ball eher einem Flipperautomaten ähnelt und Statistiken, die eingeblendet werden können, vielleicht etwas übertrieben sind, ist der „Glasboden“ eine großartige Innovation – insbesondere für den Breitensport.

Der ISPO Gold Innovation Award Sieger 2019 ist mittlerweile sogar für die FIBA akkreditiert und für die Handball-Bundesliga zugelassen.

Die ISPO-Trends 2019: Digital, nachhaltig, weiblich

Neben den bereits erwähnten Highlights und den Gewinnern beim ISPO Award sind mir an meinen drei Tagen, die ich auf der ISPO München verbrachte, drei Trends ganz besonders ins Auge gestochen:

Trend 1: Der Sport wird immer digitaler

Auch an der Sportbranche geht die Digitalisierung nicht spurlos vorbei. Ganz im Gegenteil, denn auf der größten Sportmesse der Welt hatten digitale Produkte einen doch recht hohen Stellenwert.

Neben dem vorgestellten GlassFloor und der eSports Arena, wurden zahlreiche neue Wearables präsentiert. Nicht nur große Marken von Pulsuhren waren vertreten, sondern auch innovative Start-Ups, die die erste Finanzierungshürde längst hinter sich gelassen haben.

Ein besonderer Fokus lag zudem auf dem Bereich Virtual Reality. Durch das Aufziehen einer speziellen Brille konnten die Besucher der ISPO in andere Welten abtauchen, um sich beim Gaming mit anderen Besuchern zu messen oder Outdoor-Aktivitäten und Produkte intensiver wahrzunehmen.

Trend 2: Nachhaltigkeit in (nahezu) allen Bereichen

Die Nachhaltigkeit spielt eigentlich jedes Jahr eine bedeutende Rolle, da viele Sportgeräte und Utensilien einer guten Outdoor-Ausrüstung eine Menge Müll produzieren, der meist nur schwer (bis gar nicht) recycelt werden kann. Die Lösung: Ressourcen schonend hergestellte und recycelbare Produkte.

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Auffällig bei der ISPO München war, dass viele Aussteller mittlerweile auf Holzprodukte zurückgreifen. So gab es beispielsweise einige Fitnessanbieter, die ihre Geräte (z.B. Rudergeräte, Heimtrainer) weitestgehend aus dem Rohstoff Holz entwickelten. Auch der Boardsport schnitt sich davon eine Scheibe ab, sodass ich zahlreiche Snowboards und Ski aus Holz bewundern durfte.

Viele Marken legen zudem Wert auf die Reduzierung von Plastik bei der Herstellung ihrer Produkte. Deutlich wurde dies unter anderem an Jacken, die aus alten Plastikflaschen hergestellt wurden. Auch BPA-freie Trinkflaschen tauchten mehrfach in meinem Blickfeld auf. Eine Entwicklung, die gerne so weiter gehen kann.

Trend 3: Frauen an die Macht

Die Zwischenüberschrift mag etwas reißerisch klingen, aber auf der ISPO 2019 gab es mit der Womens Lounge in der Tat einen eigenen Bereich, der speziell für Frauen im Sport Business geschaffen wurde. Diesen durften natürlich auch Männer besuchen, jedoch richteten sich die dortigen Vorträge und Talkrunden primär an die weiblichen Besucher.

In der Womens Lounge wurde auf allgemeine Missstände hingewiesen, Chancen von Frauen im Sport Business näher erörtert und erste Netzwerke aufgebaut beziehungsweise bestehende erweitert. Eine klasse Sache, denn ein gutes Netzwerk ist das A und O in der Sportbranche, weshalb ich mir sicher bin, dass die ein oder andere Sportlerin von dieser Neuerung profitieren konnte.

Outdoortrends und sonstige Produktinnovationen

Die Länge dieses Blogbeitrags macht deutlich, wie viele Eindrücke ich auf der ISPO in München gesammelt habe. Alle Produkttrends und -innovationen näher zu durchleuchten würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Einige, die mich teils zum Staunen, teils aber auch zum Schmunzeln brachten, möchte ich dir kurz und knackig vorstellen:

Tourenski

Dass sich das Skitouren gehen an immer größerer Beliebtheit erfreut, zeigte sich auch an der Produktauswahl in den Wintersport bezogenen Hallen. Gefühlt hatte jeder zweite Aussteller mindestens ein Paar Tourenski im Angebot.

Injektionen für den Skischuh

Beim Weißwurstessen am Stand von HEAD beschäftigte ich mich näher mit der Liquid Fit-Technologie. Dabei handelt es sich um eine Injektion für den Skischuh, die eine noch bessere Passform beim Skifahren ermöglicht. Sieht seltsam aus, scheint aber äußerst hilfreich zu sein.

Leichter, leichter, leichter! 

Egal, ob Trekking-, Skitouren- oder Trailrunning-Stöcke, Rucksäcke, Kleidung oder sonstige Accessoires, die Outdoorbranche bastelt weiter fleißig daran, bestehende Produkte noch leichter zu machen. Lighweight und ultralightweight sind hier die Buzzwörter. Einen Tourenski aus Karbon betrachtete ich etwas näher und ich muss gestehen, dass mich das geringe Gewicht durchaus verblüfft hat.

Skisocken mit eigenem Foto

Eine Innovation, die mich zum Schmunzeln brachte, war ein Textildrucker, der Fotos auf Skisocken druckt. Sofern du dein eigenes Konterfei auf deinen Socken beim Après Ski präsentieren willst, darfst du nun beruhigt aufatmen.

Laufrad-Schutzhüllen

Weitaus sinnvoller fand ich die Socken für das Fahrrad, die so genannte VELOSOCK. Diese ziehst du einfach über dein Fahrrad und schon kannst du es in deinen eigenen vier Wänden aufstellen. Verschiedene Designs sorgen zudem für den nötigen Style.

Der 2-Wege-Satelliten-Messenger

Mit dem SPOT X können bei einem Notfall über einen Satelliten Nachrichten an die Rettungsleitstelle GEOS abgesendet und empfangen werden. Außerdem wird die jeweilige Route in verschiedenen Intervallen getrackt, damit sich keiner deiner Angehörigen Sorgen bei deinem nächsten Abenteuer machen muss. Ein ziemlich hilfreiches Tool, auf das mich die liebe Dorothee Fleck aufmerksam gemacht hat.

Trockenpisten

Was die Zukunft des Wintersports bei ausbleibendem Schnee betrifft, tüfteln vor allem asiatische Unternehmen an Materialien, auf denen du auch ohne Schnee die Pisten unsicher machen kannst. Klingt komisch, scheint aber zu funktionieren. Bleibt nur abzuwarten, wie nachhaltig der Schneeersatz tatsächlich ist.

Stand Up Paddle Board für Familien

Stand Up Paddling, kurz SUP, ist auch 2019 noch der Renner. Das wurde mir nicht nur an der großen Anzahl an Ausstellern bewusst, sondern auch am Variantenreichtum. Das Stand Up Paddle Board mit integrierter Yoga-Matte kannte ich längst, doch das Board für Familien mit einer Art integriertem Zelt als Rückzugsort war mir neu.

Die ISPO bleibt besuchenswert

Der Besuch bei der ISPO hat sich auch in diesem Jahr mehr als gelohnt. Nicht nur, weil ich mich von innovativen Produkten begeistern ließ, Inspirationen für neue Sportarten sammelte und sich meine Lust auf neue Rucksacktouren steigerte. Es war auch der Austausch mit Gleichgesinnten – oder besser: Sportfreaks – der mir eine gehörige Portion an Mehrwert brachte.

Sofern du in der Sportbranche tätig oder an Innovationen aus dem Sportbusiness interessiert bist, kann ich dir die ISPO München absolut ans Herz legen. An einem Tag wirst du das riesige Areal (inklusive Konferenzen) jedoch nur schwer begutachten können. Nimm dir daher unbedingt mehr als einen Tag für die größte Sportmesse der Welt Zeit.

Obwohl mich die rasanten Skateboarder und unkoordinierten Scooter-Fahrer fast über den Haufen gefahren haben, die Preise für Getränke und Speisen im Bistro ziemlich happig waren und – sofern du zwischendurch arbeiten willst – ein großer Mangel an Steckdosen herrschte, bleibe ich ein großer ISPO-Fan.

Vielleicht sogar ein so großer, dass ich mit dem Gedanken spiele, mit der ISPO Beijing und der ISPO Shanghai ein weiteres Format im entfernten China zu besuchen (sofern Blogger willkommen sind). Bei der OUTDOOR BY ISPO im Sommer werde ich auf alle Fälle mit von der Partie sein.

Falls du auch auf einer der künftigen Veranstaltungen vertreten sein wirst, dann freue ich mich auf den Austausch mit dir. Das dafür passende Umfeld wird sicherlich gegeben sein. Ansonsten klappt das – wie ich feststellen durfte – auch ganz wunderbar bei einer der Standpartys.

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