Arbeiten im Außendienst und Feiern in Pietermaritzburg

Der Trip nach Kapstadt ist nun auch schon wieder ein paar Tage her und der Alltag in Durban hat mich wieder. Wie jede Woche ging es am Montag zum Fußball spielen und wir landeten diesmal mit 24:4 unseren bisher höchsten Sieg. Es geht also langsam aufwärts und mit zwei Siegen in Folge kann unsere erfolgreiche Serie endlich beginnen.

Am Mittwoch und Donnerstag ging es dann das erste Mal für mich auf eines unserer World Cup Tournaments. Diese sind die Abschlussveranstaltung unserer Life Skills Trainingseinheiten, in denen die Kinder in Sachen HIV / AIDS aufgeklärt werden. Beide Turniere fanden in Edendale bei Pietermaritzburg statt, was etwa siebzig Kilometer von Durban entfernt liegt.

Insgesamt besuchten gut 400 Kinder beide Veranstaltungstage. Für mich und meine Kollegen bedeutete dies, acht Spielfelder herzurichten, den Turnierablauf zu koordinieren und in der Mittagspause für jedes der Kids einen Hot Dog und Getränke zuzubereiten. Ich gehe mal stark davon aus, dass ich während meines Südafrika-Aufenthaltes nicht mehr allzu viele Hot Dogs essen werde.

Bei gut 30 Grad spielten die Kinder mit großer Freude Fußball und ich habe noch nie zuvor so viele strahlende Gesichter auf einem Fleck gesehen. Besonders toll ist, dass im jeweiligen Finale der beiden Tage die Kinder in einem Kreis um das Spielfeld standen, Lieder in Zulu sangen und ab und an anfiengen zu tanzen. Diese Bilder sind schon sehr beeindruckend gewesen und motivieren ungemein, um auch weiterhin für WhizzKids United zu arbeiten.

Am Freitagabend fuhr ich mit meinem Chef nach Pietermaritzburg, ebenfalls gute 70 Kilometer entfernt, um ein bisschen zu feiern und am nächsten Tag ein bisschen zu arbeiten. Zu später Stunde lernte ich im Club Madlulas, in dem wir übrigens die einzigen Weißen waren auch einige Tanzschritte von einem Südafrikaner. Ob das dann elegant aussah oder nicht sei dahingestellt.

Morgen geht es dann für mich zusammen mit Stefan für acht Tage ins knapp 700 Kilometer entfernte Rustenburg, wo wir insgesamt sechs Turniere hintereinander durchführen müssen. Bin also erstmal eine Zeit lang weg von der Küste und werde es wohl ohne Internet aushalten müssen.

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