Sport mit Asthma bronchiale: Warum beides recht gut miteinander harmoniert

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Seit meiner Kindheit habe ich Asthma bronchiale. Ein Thema, über das ich eigentlich nur ungern spreche, geschweige denn schreibe. Allerdings schadet es auch nicht meine Erfahrungen als Asthmatiker weiterzugeben. In diesem Beitrag verrate ich dir, was es mit der Erkrankung auf sich hat und wie sich ein Asthmaanfall anfühlt. Vor allem aber möchte ich darauf eingehen, welche positiven Auswirkungen der Sport auf Asthma hat und welche Tipps du bei der Ausübung unbedingt befolgen solltest.  

Vorweg möchte ich erwähnen, dass ich kein Mediziner bin. Dieser Beitrag ist daher zum größten Teil ein persönlicher Erfahrungsbericht, den ich mit eigenen Recherchen angereichert habe. Zudem möchte ich dich wissen lassen, dass ich mein Asthma mittlerweile sehr gut unter Kontrolle habe, weshalb mir vieles leichter fällt als es bei Personen mit unkontrolliertem Asthma der Fall ist.

Asthma kann lebensbedrohlich sein, weshalb es wichtig ist, soviel wie möglich über die Erkrankung zu wissen.

Beweggründe für diesen Beitrag

Asthma bronchiale verfolgt mich bereits mein ganzes Leben. Außerhalb der Familie darüber gesprochen habe ich bisher sehr selten. Eher habe ich mich darauf fokussiert, die Erkrankung weitestgehend geheim zu halten, sowohl vor Freunden als auch vor Mannschaftskollegen beim Sport.

Machten sich auch nur leichte Anzeichen eines Asthmaanfalls bemerkbar, versteckte ich das Spray gekonnt in meinem Ärmel und nahm ein bis zwei Züge. Beim Sport zog ich mir schnell das Trikot oder ein Handtuch über das Gesicht, um unbemerkt zu bleiben. Aber warum eigentlich?

Natürlich ist es nicht schön, Asthma zu haben. Aber es ist auch absoluter Quatsch nicht über das Thema zu reden. Besonders im Notfall ist es wichtig, dass die Menschen um dich rum wissen, wie sie mit dir umzugehen haben und was im Ernstfall zu tun ist. Und wer weiß, vielleicht ergeht es jemandem in deinem Umfeld ganz genauso.

Für mich ist dieser Beitrag eine Art Selbsthilfe, um mich noch mehr mit der chronischen Erkrankung auseinanderzusetzen. Gleichzeitig möchte ich dir als Nicht-Asthmatiker verraten, was es mit Asthma auf sich hat, schließlich gibt es weltweit knapp 300 Millionen Asthmatiker. Insgesamt zehn bis fünfzehn Prozent der Kinder haben Asthma, während es bei den Erwachsenen zwischen fünf und zehn Prozent sind.

Viel wichtiger ist mir jedoch, dass ich dich als Asthmatiker dazu ermutige, offener mit Asthma umzugehen. Ich möchte dir verdeutlichen, welche positiven Auswirkungen der Sport langfristig hat und wie du ihn als natürliches Medikament in der richtigen Dosis einsetzt.

Die Frage “Darf man mit Asthma Sport machen?”, die ich als Kind selbst oft genug gestellt habe, möchte ich mit diesem Beitrag aus dem Weg räumen. Längst hat sich die Ansicht der Ärzte von “Mach bloß keinen Sport!” zu “Beweg deinen Arsch und werde gesund!” geändert – wenn auch nicht in der gleichen Wortwahl.

Sport ist einfach zu geil als darauf verzichten zu müssen. Daher hoffe ich, dass du mit diesem Beitrag etwas über dich hinauswächst, um zu testen, was möglich ist, ohne dabei die ständigen Ängste mit dir rumzuführen, was im Ernstfall passieren könnte. Aber, wie auch im Sport, zählt für diesen Beitrag: Eins nach dem anderen.

Was ist Asthma bronchiale eigentlich?

Die schlechte Nachricht zuerst: Asthma ist nicht heilbar. Die gute Nachricht: Im Idealfall lässt es sich so gut kontrollieren, dass du kaum Einschränkungen im Alltag hast und problemlos mit der Erkrankung leben kannst. Aber was ist dieses Asthma bronchiale eigentlich ganz genau?

Letztendlich handelt es sich beim Asthma um eine Atemwegserkrankung mit chronischen Entzündungen, die zu einer Verengung der Bronchien führt. Die Folge: Atemnot, die in Form eines Asthmaanfalls auftritt. Besonders die Bronchien sind bei Asthmatikern sehr empfindlich und verkrampfen schnell.

Für einen Asthmaanfall gibt es ganz bestimmte Auslöser, die je nach Asthmatiker ganz unterschiedlich sind. Hier ein paar Beispiele:

  • Allergien
  • chemische Stoffe
  • Abgase
  • Rauch
  • kalte Luft
  • psychische Belastungen
  • hohe Intensitäten im Sport
  • Veranlagung

Ich reagiere unter anderem sehr stark auf Nagellackentferner, Tierhaare, Birkenpollen und Gräser, nur um einige Beispiele zu nennen. Habe ich mein Asthmaspray einmal nicht griffbereit, was so gut wie nie vorkommt, kann mir auch mal die Psyche einen Strich durch die Rechnung machen. Dann bilde ich mir ein Kratzen und eine Verengung der Atemwege ein. Klingt verrückt, oder?

Was passiert bei einem Asthmaanfall?

Asthmaanfälle laufen meist sehr ähnlich ab. Daher wage ich mich daran, ihn dir etwas näher zu beschreiben. Erwähnen möchte ich dabei, dass ich auf meine Erfahrung zurückblicke und sich das Gefühl und der Ablauf von anderen Asthmatikern durchaus unterscheiden können.

Zu Beginn eines jeden Asthmaanfalls erhöht sich der Druck auf den Brustkorb. Die Bronchien verengen sich und machen krampfartig zu. Im gleichen Moment schwellen die Schleimhäute an, was zu einem erschwerten Atmen führt. Zuerst gibt es Probleme beim Ausatmen, etwas später auch beim Einatmen. Aufgrund der verengten Bronchien und Atemwege entsteht beim Atmen eine Art Pfeifgeräusch. Spätestens hier lässt sich das Asthma nicht mehr verheimlichen.

Die Luftwege sind schließlich so dicht, als würdest du beim Atmen Luft durch einen Strohhalm ansaugen beziehungsweise rauspressen. Dafür muss mehr Kraft aufgewendet werden, was auf die Dauer recht anstrengend werden kann. Im Idealfall lässt sich der durch die Bronchien zusätzlich produzierte Schleim abhusten, wodurch das Atmen wieder etwas leichter fällt.

Funktioniert das Abhusten nicht, so bleibt dir nichts anderes übrig, als den Asthmaanfall auszusitzen und zu hoffen, dass die Medikamente möglichst schnell anschlagen. Das Aussitzen ist bei mir meist ein aufrechtes, verkrampftes Sitzen, wobei ich die Handballen in den Sitz drücke, um meinen Körper etwas länger zu ziehen, in der Hoffnung, dadurch noch mehr Luft zu bekommen.

Das ist dann auch der Moment, indem ich mich wie ein hilfloses, armes Würstchen fühle, denn ich bin der Situation ausgeliefert und muss die Zeit – oft mehrere Stunden – absitzen. Ein Asthmaanfall wird häufig mit einem Erstickungsgefühl gleichgesetzt, das sich langsam wieder legt. Nach einem starken Asthmaanfall dauert es bei mir in der Regel mehrere Tage bis ich komplett wiederhergestellt bin.

Durch die richtige Medikation entsteht ein Asthmaanfall normalerweise erst gar nicht oder kann stark abgemildert werden. Sind die Auslöser jedoch besonders heftig und ist der Asthmaanfall sehr stark, so geht leider die Wirkung, also die Bronchialmuskulatur zu entspannen, verloren. In solchen Fällen muss auf eine andere Medikation umgestellt oder sogar der Arzt gerufen werden.

Was bringt Sport bei Asthma?

Ich habe mein Asthma glücklicherweise schon lange sehr gut im Griff. Nicht nur, weil mein Erfahrungsschatz recht groß ist und es mittlerweile vorbeugende Langzeit-Medikamente gibt, sondern auch, weil ein bestimmtes, ganz natürliches Medikament für eine starke Verbesserung gesorgt hat: der Sport.

Der Satz “Mach´ mit Asthma bloß keinen Sport!” ist längst Geschichte. Heutzutage empfehlen Ärzte sogar, Sport zu treiben, denn das allergische Asthma sowie das Belastungsasthma werden dadurch positiv beeinflusst.

Hier einige Beispiele, wie sich Sport positiv auf deinen Körper auswirkt und folglich auch dein Asthma verbessert:

  • größeres Lungenvolumen und Verbesserung der Lungenfunktion
  • positive Beeinflussung des Schleimtransports
  • Stärkung der Muskulatur, was eine bessere Kontrolle über den Körper zur Folge hat
  • Sauerstoffaufnahme steigt
  • Schwelle für mögliche Asthmaanfälle wird mit dem Sport hochgesetzt
  • höhere Belastbarkeit
  • bessere Körperwahrnehmung
  • Stärkung des Kreislaufs und des Immunsystems

Vor allem Ausdauersportarten sind ideal, um dein Asthma zu verbessern. Du musst nicht gleich für den nächsten Triathlon trainieren – picke dir zum Start einfache eine der drei Sportarten aus, also entweder Schwimmen, Radfahren oder Laufen und steigere deine Intensitäten ganz langsam.

Wann solltest du auf keinen Fall Sport machen?

Natürlich gibt es auch genügend Situationen, in denen du auf dein Training verzichten solltest. Beispielsweise, wenn du bereits beim Schnüren der Laufschuhe ein Pfeifen, Quietschen, Kratzen oder Röcheln spürst beziehungsweise hörst. Das sind die ersten kleinen Vorboten eines Asthmaanfalls, die du lieber auskurieren solltest anstatt sie durch zusätzliche Belastung zu verstärken.

Eine toxische Mischung ist Asthma in Verbindung mit einer Erkältung. Macht sich doch mal eine Erkältung breit, bist du automatisch anfälliger für Asthma. Einen einfachen Schnupfen kannst du durchaus ignorieren, aber sobald du ein Druckgefühl auf den Bronchien spürst, solltest du unbedingt eine Pause einlegen – lieber einen Tag länger als zu kurz.

Bei allergischem Asthma ist die Heuschnupfenzeit nicht sehr förderlich. Bereits verengte Bronchien ziehen sich durch die Belastung, vor allem an der frischen Luft, noch mehr zusammen – ein Asthmaanfall droht. Auf deine Lauf- und Radrunden musst du deshalb nicht verzichten. Verlege sie jedoch auf die frühen Morgen- oder späten Abendstunden, denn dann ist der Pollenflug am geringsten. Oder wie wäre es mit einer Schwimmeinheit?

Auch Klimaanlagen sind Gift für Asthmatiker, insbesondere beim Sport. In einem Fitnessstudio kann es daher schon mal vorkommen, dass du Luftprobleme bekommst, wenn die Klimaanlagen auf einer besonders hohen Stufe durchlaufen. In Deutschland hält sich die Kühlschrank-Mentalität zum Glück in Grenzen, allerdings hatte ich es im Ausland des Öfteren, dass Fitnessstudios extrem runtergekühlt werden und es dir von allen Seiten in den Nacken bläst.

Eine ähnliche Wirkung wie in stark klimatisierten Fitnessstudios hat der Sport in unmittelbarer Nähe stark befahrener Straßen. Abgase und Smog vertragen sich nicht wirklich mit deinem Training. Daher vermeide ich es an mehrspurigen Straßen in großen Städten zu joggen. Zudem kommt bei all dem Verkehr auch kein richtiges Lauf-Feeling auf.

Tipps zum Ausüben von Sport mit Asthma

Ein größeres Lungenvolumen, die Stärkung der Muskulatur, eine höhere Belastbarkeit und eine bessere Körperwahrnehmung sind nur einige positive Auswirkungen, die der Sport auf das Asthma hat. Was spricht also dagegen, dich regelmäßig auszupowern und deinen Körper resistenter gegen die chronische Erkrankung zu machen?

Es gibt jedoch ein paar Punkte, die du beim Sport mit Asthma beachten solltest, um den Spaß nicht zu verlieren und keine Gefahr zu laufen, doch einen Asthmaanfall erleiden zu müssen. Hier meine 16 Tipps für dich:

  1. Achte auf eine kontrollierte Belastung und steigere deine Intensitäten nur langsam. Müssen wiederholte Bergsprints in der Heuschnupfen-Zeit wirklich sein oder reicht ein ruhiger Dauerlauf nicht vollkommen aus?
  2. Trage dein Asthmaspray immer bei dir, damit du für den Notfall gewappnet bist.
  3. Mache dir keine Gedanken, was passieren könnte, sondern genieße den Sport und fokussiere dich darauf, welche positiven Veränderungen der Sport mit sich bringt.
  4. Kläre Teamkameraden, Trainer und Trainingspartner darüber auf, dass du Asthma hast und spreche ganz offen mit einem ausgewählten Kreis darüber.
  5. Trainiere nicht in der Nähe von allergischen Auslösern, wie zum Beispiel Abgasen, Klimaanlagen oder frisch gemähten Wiesen.
  6. Ernähre dich gesund und verzichte auf schleimfördernde Lebensmittel, wie zum Beispiel Milch.
  7. Verwende vor dem Sport kein Deo oder Parfüm. Diese beinhalten Stoffe, die Reize auslösen und die du während deiner Einheit direkt einatmest.
  8. Verzichte auf Sport, wenn du dich matt fühlst oder du merkst, dass dein Immunsystem nicht seinen besten Tag hat.
  9. Führe ein Asthmatagebuch, in dem du protokollierst, bei welchem Sport und welcher Intensität Probleme auftreten.
  10. Achte bei kurzen, maximalen Belastungen mit mehreren Wiederholungen auf genügend Pausen zwischen den Sätzen.
  11. Suche nach einem Asthmaanfall deinen Hausarzt oder den Lungenarzt auf und berichte ihm von der Entstehung und den Auslösern. Er passt gegebenenfalls die Medikation an.
  12. Trage bei Ausdauereinheiten eine Pulsuhr, die dich vor Überanstrengung und zu hoher Belastung warnt.
  13. Gehe nach dem Sport regelmäßig in die Sauna. Sie hat positive Auswirkungen auf deine Lungenmuskulatur.
  14. Reagierst du auf kalte, trockene Luft im Winter, solltest du bei eisiger Kälte auf längere Ausdauereinheiten verzichten oder dir ein dünnes Tuch vor Mund und Nase binden.
  15. Setze dir langfristige Ziele, die dich aber durchaus fordern. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Halbmarathon oder einer mehrtägigen Alpenüberquerung mit dem Fahrrad?
  16. Stoppe dein Training bei aufkommender Atemnot und wenn dein Asthmaspray nicht sofort anschlägt.

Die eben genannten Tipps sollen dir dabei helfen, dein Sportprogramm ohne Bedenken durchzuführen. Und warum solltest nicht auch du absolute Höchstleistungen vollbringen können und an deine Grenzen gehen?

Es gibt zahlreiche erfolgreiche Sportler, die es dir vorgemacht haben. Da wären zum Beispiel die Marathonläuferin Paula Radcliffe, der Basketball-Paradiesvogel Dennis Rodman, Football-Legende Emmitt Smith oder Fußballer David Beckham.

Asthma und Sport harmonieren wunderbar miteinander

Asthma ist keine Ausrede dafür keinen Sport machen zu müssen. Es sollte vielmehr ein Ansporn dazu sein, sportlicher zu werden. Die chronische Krankheit ist, auch wenn sie bei einigen nach der Pubertät verschwindet, nicht heilbar. Aber sie ist sehr gut behandelbar, sodass dir bei deinem Lieblingssport keine Steine in den Weg gelegt werden.

Mich begleitet Asthma, genauso wie der Sport, bereits mein ganzes Leben lang. Beides harmoniert recht gut miteinander. Immer mit dabei ist mein Asthmaspray – für den Notfall und um ein sicheres Gefühl zu haben. Wirklich gehindert hat mich das Asthma nur in wenigen Einzelfällen, aber keines meiner sportlichen Ziele musste ich jemals verwerfen.

So darf ich heute auf eine tolle Zeit als leidenschaftlicher Handballer, mehrere ToughMudder-Teilnahmen, Trailrunning-Wettkämpfe auf 3.000 Meter hohe Gletscher, verschiedene Lauf-Events, ein forderndes Sportmanagement-Studium und zahlreiche Stunden beim Hobby-Sport mit Freunden zurückblicken. Ein Ende ist noch lange nicht in Sicht, denn wie du hier im Blog sicherlich mitbekommen hast, werden die sportlichen Ziele von Jahr zu Jahr ambitionierter.

Einen starken Asthmaanfall hatte ich seit mehr als fünf Jahren nicht mehr. Und der Grund für den letzten Anfall war auch nicht der Sport, sondern eines der genannten Allergene, auf das ich heftig reagiert habe. Solche Auslöser für Asthma gilt es weiterhin zu vermeiden, weshalb auch du dir bewusst sein solltest, welche Auslöser es bei dir für einen Asthmaanfall gibt. Spreche dich zudem mit deinem Arzt ab und lass dich – sofern nötig – medikamentös einstellen.

Vergiss dabei nicht, dass Asthma bronchiale und Sport kein Widerspruch ist. Genau das Gegenteil ist der Fall. Das zumindest ist meine Erfahrung und die Erkenntnis meiner Recherchen, denn für mich war es höchste Zeit, mich mal wieder ausgiebig mit einer Erkrankung zu beschäftigen, die mich wohl den Rest meines Lebens begleiten wird, die ich aber sehr gut im Griff habe, ohne Einschränkungen hinnehmen zu müssen. Sie ist nunmal ein Teil von mir.

Abschließend erwähnen möchte ich noch, dass dieser Blogbeitrag meine Erfahrung widerspiegelt. Er hat mich durchaus etwas Überwindung gekostet, aber ich hoffe, dass ich dem ein oder anderen Leser weiterhelfen konnte. Das zumindest war meine Absicht.

Hast du ähnliche Erfahrungen beim Sport mit Asthma gesammelt? Gibt es Tipps, die du unbedingt noch loswerden willst? Oder welche Höchstleistungen hast du bereits vollbracht? Hinterlasse gerne einen Kommentar. Ich freue mich auf den Austausch mit dir.

2 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  • Hallo Daniel,
    vielen Dank für deinen Bericht. Ich habe selbst Asthma, das sich bei Kälte besonders zeigt. Aber auch eine Biene/Wespe-Allergie wirkt sich beim Radeln nach einem Stich auf die Lunge oder einem Schockzustand aus. Mein Asthma hat sich erst die letzten Jahre verstärkt, aber ich habe gelernt, die Zielsetzung anzupassen. Früher ging Triathlon Ironman und Trailrunning über die Alpen noch sehr gut, heute freue ich mich schon über einen Halbmarathon oder muss das Tempo bei längeren Sachen anpassen.

    Ich finde es cool, dass du dich nicht unterkriegen lässt und den Sport mit “wilderen” Zielen angehst. Auch den Bericht zu veröffentlichen – das nimmt vielen die Angst. Und Ärzte sind da oft nicht sehr praxisorientiert. Aber der Sport ist vermutlich das Salz in der Suppe. Und man lernt sehr gut, mit den Lungenproblemen umzugehen.
    Letztes Jahr hatte ich Diagnose Alpha 1-Mangel noch dazu und versuche nun, mit Sport und dem Airofit meine Lunge zu trainieren. Was soll ich sagen, es klappt diesen Winter ganz gut und ich bin motiviert.
    Folge dir gerne und bin gespannt auf deine neuen Abenteuer.
    Bleib fit und gesund und finde neue Abenteuer…
    Beste Grüße
    Jürgen

    • Hallo Jürgen,

      nichts zu danken. Mir war es irgendwie wichtig, nach langer Zeit doch mal etwas über das Thema zu schreiben. Das Feedback war wirklich sehr gut und ich bin (im Nachhinein) froh, dass ich den Beitrag veröffentlicht habe.

      Dass sich dein Asthma verschlechtert hat – vor allem mit der sportlichen Vorgeschichte – ist wirklich sehr schade. Dank dir aber für deine Ehrlichkeit die zeigt, dass Sport nicht immer das “Allheilmittel” ist bzw. noch so einige weitere Faktoren eine Rolle spielen.

      Umso besser, dass es bei dir diesen Winter wieder bergauf geht und du deine Zielsetzung angepasst hast, um weiter aktiv zu sein – und so ein Halbmarathon ist zwar kein Ironman, aber trotzdem eine ordentliche Hausnummer. Daumen hoch!

      Bleib du auch gesund und vielen Dank für deinen Kommentar.

      Beste Grüße aus der Rhön, Daniel.

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