Abendprogramm in Durban läuft und sonst passt auch alles

Der Arbeitsalltag in Durban hat mich wieder und die ersten Planungen für meinen Trip mit den Besuchern aus der Heimat, Matthias und Monique, sind bereits abgeschlossen. Am kommenden Freitag darf ich die beiden dann in meiner Teilzeit-Heimat Durban begrüßen, von wo aus wir in Richtung Süden aufbrechen werden, um die Garden Route unsicher zu machen.

Arbeitstechnisch hatten wir in der vergangenen Woche mal wieder zwei unserer World Cup Turniere in Umlazi, bei denen insgesamt bis zu 400 Kinder im Alter von 10 bis 15 Jahren teilnahmen. Das Organisieren und Vollziehen der Turniere sind noch immer meine Lieblingsaufgaben, da man in den Townships einfach sehr viel von der Kultur Südafrikas mitbekommt und es schön anzusehen ist, wie viel Spaß die Kinder beim Fußballspielen haben. Außerdem ist es auch mal eine schöne Abwechslung zur Büroarbeit, die Zeit im Freien zu verbringen.

Unter der Woche hatte mein Mitbewohner Stefan Geburtstag. Für uns hieß es deshalb wieder auszugehen, uns mit Pizza vollzustopfen und nicht ganz jugendfreie Witze zu erzählen oder sonstigen unterhaltsamen Schwachsinn zu verzapfen. Einfach immer wieder schön.

Einen Tag später traf ich mich dann nochmal mit Fabian, seiner Freundin Gabrielle und Steffen, der seinen letzten Tag in Südafrika verbrachte, da ein Tag später sein Rückflug nach Deutschland angesagt war. Es ging also meinen zweiten Tag in Folge zum Essen und nach Huhn, Reis, Riesengarnelen, Eiscreme und einem Stück Kuchen traten durchaus die ersten Sättigungsgefühle auf.

Einerseits war es schon sehr komisch, als ich mich von meinem Studienkollegen Steffen verabschiedete, da man nach drei Monaten zugegeben auch mal gerne wieder ein oder zwei Tage zu Hause verbringen würde, nur um sich zu vergewissern, was denn jeder so treibt. Auf der anderen Seite bin ich aber heilfroh noch 2,5 Monate in Südafrika verbringen zu dürfen und hoffentlich noch viele lustige und aufregende Sachen mitzuerleben.

Besonders lustig war es gestern, als die kompletten Bewohner der 313 Clark Road nach einem einzigartigen Essen nochmal um die Häuser zogen. Auf Grund des baldigen Auszugs drei meiner Mitbewohner möchte ich aber nichts weiteren Abendprogramm in Durban erläutern, da ihr Euch die Frage sicher selbst beantworten könnt, ob der Abend ausartete oder nicht.

Am Dienstag geht es schließlich zum Teambuilding mit sämtlichen WhizzKids-Mitarbeitern in die Drakensberge, circa 250 Kilometer von Durban entfernt, wo wir für drei Tage sicherlich jede Menge Spaß haben werden. Bericht und Fotos folgen dann nächste Woche.

Gruß in die Heimat, Daniel.

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