Startschuss zum Abflugort nach Düsseldorf

Hey ho, let´s go. Ja, ja, heute ging es für meinen Kumpel Andi und mich ab nach Thailand bzw. erst einmal nach Düsseldorf, wo wir eine Nacht im wunderbaren „Diplomat“-Hotel verbringen durften, bevor es schließlich mit dem Flieger ins weit entfernte Asien ging.

Rucksacktour Thailand

Unser Hotel in der Collenbachstraße in Düsseldorf sah aus wie ein Hinterhofhotel, bei dem nur noch das Licht hätte rot sein müssen. Das Zimmer bestätigte diese Aussage zum Teil. Das umfangreiche Frühstück, das Gratis-Snickers, was nicht wirklich gratis war, sowie der Parkplatz, der uns für 14 Tage kostenlos zur Verfügung stand, rechtfertigten den Preis glücklicherweise.

Da unsere Mahan-Air-Maschine am Samstag für 21 Uhr angesetzt war, blieb uns noch genügend Zeit für einen kleinen Aufbruch in die Düsseldorfer Altstadt, die schließlich berühmtberüchtigt ist und als längste Theke der Welt gilt.

Kneipe in DüsseldorfBei ungünstiger Witterung viel zu leicht bekleidet, irrten wir in der Innenstadt umher, ohne auch nur das geringste Anzeichen der besagten Theke zu finden. Beim kurzen Zwischenstopp an einem Kiosk, in dem wir selbstverständlich auch zwei Bier als Wegzehrung mitnahmen, schilderte und ein Südländer detailliert den Weg zum Barviertel.

Kurze Zeit später stand für uns fest, dass Düsseldorf ordentlich rockt. Ein Becks to go kostete hier lediglich 1,50 Euro, Jägermeister oder Tequilla gar nur einen Euro. Überragend war auch das leckere Alt für 1,40 Euro, welches frisch vom Fass gezapft wurde.

Trotz dieser Preisschlager brachten wir es fertig, den teuersten aller Schuppen aufzusuchen und für ein Bier das Doppelte der bereits genannten Summe zu zahlen. Schön doof, allerdings muss man sich im Urlaub auch mal was gönnen können, auch wenn wir noch lange nicht im Land des Lächelns waren, sondern im kühlen Deutschland.

Als wir uns bereits auf den Heimweg machten, um fit für den Anreisetag zu sein, kamen wir an einer Bar vorbei mit der Aufschrift „Peter´s Diebelskneipe“, welche mit unschlagbaren Preise warb. Wir hatten also keine andere Wahl als doch noch ein letztes Bier an diesem Abend zu trinken. Lustigerweise war die Bedienung eine Thailänderin, sodass eine erste Urlaubsstimmung bei uns aufkam und wir doch noch das ein oder andere Bier zu uns nahmen, bevor es schließlich in Hotelbettchen ging.