Von Ko Tao über Ko Samui nach Ko Phangan

„Uahhhh, Hilfeeeeee, oh mannnnnnnnn,……!“ Ungefähr so wachten wir unseren letzen Morgen auf Ko Tao auf. Das Geschrei richtete sich nicht etwa an die große Anzahl von Ameisen in unserem Zimmer, sondern vielmehr an die Wolken, die uns den Sonnenaufgang vermiesten, da wir die Sonne nur teilweise zu Gesicht bekamen. Irgendwie hatten wir uns das Spektakel doch etwas anders vorgestellt.

Sonnenaufgang auf Ko Tao

Egal, denn wir hätten sowieso früh aufstehen müssen, da wir von Ko Tao aus weiter gen Süden ziehen wollten. Die Sachen waren schnell im Rucksack verstaut und nachdem wir unsere Bungalow-Rechnung beglichen hatten, konnten wir sogar noch frühstücken, solange wir auf unser Taxi warteten.

Es gab selbstverständlich Pancake und ein Bier. Eigentlich schon abartig, morgens um acht Uhr Bier zu trinken, aber irgendwie hatten wir uns in die Insel Ko Tao verliebt und dachten uns, dass wir uns gebührend verabschieden sollten.

Unser Taxi war ein moderner Mitsubishi Jeep, der die heftigsten Steilhänge mit riesen Schlaglöchern fast mühelos meisterte. Ohne Verletzungen kamen wir dann auch am Hafen an der Westküste an, von wo aus es mit einem Katamaran nach Ko Samui ging, wo wir am Maenam-Strand ausgesetzt wurden.

Als wir am Ufer ausstiegen fragten uns die Thais ständig, wo wir denn gerne hin möchten. Jedes Mal antworteten wir fast schon genervt: „Zum Maenam-Straaaaannnnnndddddd!!!!!“. Doof war nur, dass wir uns dort bereits befanden und dies nicht so richtig kapiert hatten. Die doofen Deutschen mal wieder.

Rollerfahrt auf Ko SamuiWenig später ließen wir uns mit zwei Rollern nach Ko Faan zum Big Buddha fahren, wo wir das massive Denkmal begutachteten und uns eine Foto-Session mit zwei Italienern lieferten, die ein Foto nach dem anderen machten. Der Big Buddha war wirklich atemberaubend, was uns aber noch mehr beeindruckte waren zwei Kokusnüsse, deren eiskalte Milch wir tranken. Hmmm, war das lecker und erfrischend.

Auf Ko Samui hielten wir uns dennoch nur zwei Stunden auf. Erstens, weil die Insel ein bisschen dem Ballermann ähnelte und zweitens, weil wir ein Zimmer auf Ko Phangan gebucht hatten, schließlich war morgen die allseits beliebte Full Moon Party.

Wir schipperten also nach Thong Sala, fuhren von dort aus mit zwei jungen Engländern zum Cabana Beach Resort und checkten ein. Doch dann kam die Überraschung. Vor uns standen zwei total verbrannte Gesichter, die wir erst nach längerem Hinsehen identifizieren konnten. Es waren Rebecca und Verena, die beiden Mädels von unserer Trekkingtour durch Nord-Thailand.

Andi beim Chillen am Strand von CabanaNachdem Andi und ich unseren Bungalow bezogen hatten, gingen auch wir zum Schwärzen an den Strand, um noch die letzten Sonnenstrahlen des Tages zu genießen. Wenig später kauften wir ein paar Utensilien für den anstehenden Abend ein, unter anderem ein HipHop-Mikrofon, das mit Brause gefüllt war, und natürlich ein PingPong-Set, welches Andi und ich den gesamten Abend testeten und dabei den wohl schönsten Sonnenuntergang unseres Lebens begutachten durften.

Der Abend klang mit einem Feierabend-Bier am Pool aus. Ja, richtig gehört, wir hatten uns ein Resort gegönnt, das einen Pool hatte. Nach langen Gesprächen über die bisher erlebten Tage im „Land des Lächelns“ fielen wir totmüde ins Bett. Dies war auch gut so, denn die Full Moon Party rückte immer näher.

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