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Nordthailand: Paradies auch ohne Strand und Meer

Vier Jahre ist es mittlerweile her, als ich meinen ersten Backpacking-Trip machte. Damaliges Ziel war das Königreich Thailand, welches auch mich aufgrund der in Deutschland herrschenden Vorurteile bezüglich der Prostitution äußerst skeptisch stimmte.

Auf der anderen Seite machten mich sowohl das Buch „The Beach“ von Alex Garland als auch der gleichnamige Kinofilm so neugierig auf das in Südostasien gelegene Land, dass ich mich selbst davon überzeugen wollte, ob man die erlebten Eindrücke tatsächlich so schwer verarbeiten kann, wie im Film mit Leonardo di Caprio dargestellt.

Mittlerweile weiß ich, dass einen das „Land des Lächelns“ nur schwer wieder loslässt. So musste ich nach einem knapp dreiwöchigen Trip durch Thailand 2007 ein Jahr später noch ein weiteres Mal nach Südostasien fliegen. Diesmal allerdings für zwei Monate, um noch mehr Impressionen von Land und Leuten zu bekommen.

Gerade für Backpacker ist Thailand ein absolutes Paradies. Nicht nur, dass man stets auf freundliche und hilfsbereite Menschen trifft, die lieber auch mal eine falsche Auskunft als gar keine geben. Auch die Kosten für Unterkunft, Essen und Reisemöglichkeiten in Form von Zügen und Bussen sind äußerst gering. Zudem ist das Reisen sehr sicher, was sich auch am Glauben der Thais rechtfertigt, die größtenteils Buddhisten sind.

Die Schaltzentrale für Reisen innerhalb Thailands ist die Metropole Bangkok, die mehr als sieben Millionen Einwohner hat. Von dort können Fahrten in den bergigen und bewaldeten Norden oder in den von Traumstränden gekennzeichneten Süden problemlos angetreten werden.

Auch wenn der Fokus der meisten Urlauber auf dem Sonnenbaden an Thailands wunderschönen Stränden liegt, sollte der Norden des Landes nicht außer Acht gelassen werden. Chiang Mai, die zweitgrößte Stadt des Landes ist hierbei eine gute Anlaufstelle, um weitere Touren zu planen.

Besonders zu empfehlen ist eine Trekkingtour mit Aufenthalt in einer Berghütte durch den Doi Inthanon Nationalpark, der bis zu 2.566 Meter hoch liegt und zu den Anfängen des Himalaya gehört.

Das Golden Triangle, also das Dreiländereck von Thailand, Myanmar und Laos ist mindestens genauso sehenswert wie das Hippie-Dörfchen Pai oder das ein oder anderen Elefantencamp, bei dem die Dickhäuter teilsweise sogar faszinierende Bilder mit ihrem Rüssel malen. Inwiefern die Elefanten selbst daran und am Elefantenreiten haben, darüber soll sich jeder selbst einen Eindruck machen.

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Sind die imposantesten Ziele Nordthailands abgedeckt, geht es oftmals zurück nach Bangkok. Um nicht 24 Stunden im Bus oder Zug zu sitzen, um in den Süden zu reisen, ist es sinnvoll, einige Tage Auszeit in Bangkok zu machen. Neben dem Königspalast, zahlreichen Wats, einer Klongfahrt durch Bangkok gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um die Schönheit und Vielseitigkeit Bangkoks zu entdecken.

Für jeden Rucksacktouristen ist der Besuch auf der Khao San Road ein absolutes Muss. Hier versammeln sich nicht nur zahlreiche Händler, die von Kleidung über Essen, bis hin zu aktuellen DVDs wirklich alles zu einem geringen Preis anbieten. Auch das Feiern kommt nicht zu kurz, da sich auf der wohl berühmtesten Straße der Stadt Backpacker aus aller Welt treffen, um den Beginn ihrer Reise oder aber auch das Ende feuchtfröhlich zu feiern.

Heuschrecken als Zwischenmahlzeit bei Urlaub in Thailand

Da ich gerade vor dem Fernseher sitze und auf SternTV schaue, wie der neue Moderator der Sendung Steffen Hallaschka und eine Freiwillige “Exotische Speisen” in Form von Heuschrecken und Lammhoden verdrücken, habe ich mir gedacht, ich melde mich auch mal wieder zu Wort.

Das unten gezeigte Video ist während meinem ersten Trip nach Thailand im Jahr 2007 entstanden, wo ich mit meinem Kumpel Andi in Bangkok Heuschrecken, Frösche und Maden gegessen habe. Im Gegensatz zu Deutschland sind diese Verköstigungen dort ganz normal, während wir uns davor ekeln. Schon komisch, diese Deutschen!

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Ein paar tolle Rezeptideen für das etwas anderes Essen gibt es auf stern.de: Link!