Survival-Training und Tour durch Belgien

Der Titel des heutigen Blogposts mag sich etwas seltsam anhören, aber irgendwie umschreibt er meine aktuelle Situation vorzüglich. So waren die vergangenen Wochen auf Grund eines Umzugs und zwei Ausflügen nicht nur äußerst ereignisreich, sondern auch anstrengend, allerdings im positiven Sinn. Einen Gedanken an den bevorstehenden Brasilien-Trip verschwendete ich dabei nur selten.

Atomium in BrüsselSachlich könnte ich durchaus besser vorbereitet sein. Mental bin ich es definitiv, denn die letzten Wochenenden verbrachte ich nicht nur auf einer anspruchsvollen Survival-Tour durch die heimische Rhön, sondern auch in Form einer Sightseeing-Tour in Belgien und Holland. Wie bereits erwähnt, die Gedanken an die bevorstehende Rucksacktour hielten sich dabei in Grenzen.

Praktisch waren die beiden Wochenenden aber enorm lehrreich. Nicht nur, dass ich beim Survival-Training mit Kommando Ponyhof, wo ich bereits zum zweiten Mal teilnahm, viele Tipps und Tricks zum Überleben in der Natur kennen lernte. Ich freundete mich auch gleich mit dem etwas unkomfortablen Nächtigen unter freiem Himmel an. Nicht, dass ich und meine Reisegefährten dies während unseres Trips beabsichtigen, um einige weniger komfortable Schlafplätze werden wir aber nicht herumkommen.

Die Tour durch Belgien am vergangenen Wochenende hingegen war weitaus bequemer, wenn auch mit einem wahren Kultur-Marathon durch die Städte Oostende, Middelburg, Brügge, Gent und Brüssel. Positiver Stress sozusagen, von dem es in Südamerika in den kommenden Wochen jede Menge geben wird. Bei dieser Gelegenheit konnte ich auch gleich meine Kamera und vor allem das Posen vor bedeutenden Wahrzeichen üben, wie auf dem Foto vor dem Atomium in Brüssel nur unschwer zu erkennen ist.

Während ich diese Zeilen tippe wird mir dann doch so langsam klar, dass Brasilien gar nicht mehr so weit weg ist, zumindest temporär gesehen. Höchste Zeit also mit dem Schreiben aufzuhören und unumgehbare Alltagsdinge zu erledigen, Besorgungen zu machen und den Rucksack zu packen. Nicht zu vergessen, die letzten Nächte im kuschelweichen Bett genießen.

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