Burning Season in Chiang Mai: Das Problem mit dem Smog

Zwischen Februar und April gibt es in Chiang Mai nicht allzu viele Touristen. Nicht etwa wegen des schlechten Wetters (was es nun mal nicht gibt), sondern wegen der so genannten Burning Season, in welcher der Smog von Chiang Mai Besitz ergreift. Erste Anzeichen davon durfte ich in den letzten Tagen selbst kennen lernen. Daher dreht sich diesmal alles um den Smog in Chiang Mai, dem wahrscheinlich größten Problem Nordthailands. 

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Die Altstadt von Chiang Mai zu Fuß an einem Tag

Ein bisschen Kultur muss sein, weshalb ich mich bei kühlen 42 Grad auf den Weg gemacht habe, die sehenswerte Altstadt von Chiang Mai auf eigene Fast etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei gab es nicht nur Tempel und Buddha-Statuen zu bewundern, sondern noch einiges mehr. 

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Pai in Nordthailand: Mehr als nur Hippies, Motorroller und Bäume

Klein, aber oho. So lässt sich Pai ganz gut in drei Worten beschreiben. Warum mich die kleine Hippiestadt schnell in ihren Bann gezogen hat und welche Ausflugsziele du dir nicht entgehen lassen solltest, erzähle ich dir in meinem Blogbeitrag über den sympathischen Ort im Nordwesten Thailands. 

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Umgangsformen in Thailand und ein Hirsch in der Brunftzeit

Gastfreundlich, hilfsbereit und immer ein Lächeln auf den Lippen. Das sind die Merkmale der Thais, einem herzensguten Volk mit einer tiefgründigen Kultur und langen Geschichte aus der einige Verhaltensweisen noch heute Bestand haben. Wie du dich gegenüber einem Thai verhalten solltest und was es mit dem Hirsch in der Brunftzeit auf sich hat, verrate ich dir in meinem ersten Beitrag zum Start meiner Südostasien-Tour.

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Abschiedstournee Südthailand: Ko Phi Phi und Ko Lanta

Die Zeit vergeht wie im Flug, aber zum Glueck stehen uns noch fast 2 Wochen zur Verfuegung, die wir so gut es geht geniessen werden. Angepeilt sind neben einer Tour nach Kambodscha auch ein abschliessendes Relaxen auf der Insel Ko Samet.

Aussichtspunkt auf Ko Phi Phi

Die letzten Tage auf Ko Phi Phi waren wie auch die Tage zuvor traumhaft schoen, sofern das Wetter mitspielte und das tat es gluecklicherweise auch. Waehrend Daniel im Tauchshop lernte wie man unter Wasser Bier trinkt, war Urte weiterhin damit beschaeftigt, fuer die letzten schriftlichen Tests zu ihrem Dive-Master zu bueffeln. Selbstverstaendlich wurden auch diese ohne Probleme gemeistert, auch wenn die Inhalte alles andere als leicht waren.

Obwohl der Dive-Master noch nicht endgueltig in der Tasche war, durfte Urte zum Abschluss auf Liveaboard-Tour. Darunter versteht man eine Tauchtour, die ueber 2 Tage geht, 7 Tauchgaenge und eine Uebernachtung auf dem besten Boot Phi Phi’s, der Excalibur, beinhaltet. Netterweise machte Kim, der schwedische Manager des Moskito-Shops, Daniel ein absolutes Top-Angebot fuer die Tour, dass er unmoeglich ausschlagen konnte. Tausend Dank nochmal.

Die ersten vier Tauchgaenge der Liveaboard-Tour fanden alle an den gaengigen Tauchspots in der Naehe von Ko Phi Phi statt, wov on der letzte Durchgang des Tages ein Nightdive war, sozusagen Tauchen im dunkeln, nur mit einer Taschenlampe bewaffnet. Anschliessend gab es noch Abendbrot und Ian und Daniel setzten sich durch, dass als Film „Rambo 4“ angeschaut wurde. Sie waren auch die einzigen beiden von sieben Tauchern, die den Film bis zum Ende sahen. Der Rest bevorzugte lieber das Bett.

Am kommenden Morgen ging es fuer die Tauchcrew mit dem Boot in Richtung Phuket, wo in der Mitte zwischen Phi Phi und Phuket die vielleicht schoensten Spots der Umgebung zu finden waren. Der erste davon war ein Wrack namens „King Cruiser„, das im Jahre 1997 scheinbar ganz zufaellig und ohne Hintergrund hinsichlich einer erheblichen Versicherungssumme gesunken war. Tote und Schwerverletzte gab es bei dem ‚Unglueck‘ nicht, allerdings sitzt der Kapitaen noch heute hinter Gittern.

Der Tauchgang am Wrack selbst war jedoch atemberaubend. Obwohl wir bei stroemendem Regen, einem netten Wellengang und jeder Menge Blitze ueber unseren Koepfen ins Wasser stiegen, war die Sicht unter Wasser anscheinend die beste seit langem. Urte und die Rest der Crew sahen die wohl groesste Seeschlange ihres Lebens, waehrend Daniel immernoch mehr auf sein Equipment achtet, als auf die Unterwasserwelt. 😉

Aufgaben eines Dive-Masters

Die beiden letzten Tauchgaenge unseres Urlaubs waren am so genannten „Shark Point“ sowie „Anemonee Reef“ und versprachen eine bunte Korallenwelt, in der auch ein zwei Meter langer Leopardshard gesichtet wurde. Zum Thema Walhai gibt es nichts neues. Er scheint uns nicht zu moegen.

Nach der Liveaboard-Tour und Urte’s letztem Praxistest stand nur noch der Schnorcheltest bevor, was vergleichbar ist mit dem Trichtersaufen an saemtlichen Musikfestivals, allerdings ist hier nicht nur Bier der Inhalt, sondern zusaetzlich noch eine Flasche des ekelhaften Mekong-Whiskeys.

Das Gemisch aus Bier und Whiskey wurde Urte, die zusaetzlich mit einer daemlichen Schweinsmaske auf dem Kopf bewaffnet war, von ihrem Instructor Walter eingefloesst. Allerdings nicht in einem Zug, da es Komplikationen gab, auf die hier nicht weiter eingegangen werden soll.

Alle Mitarbeiter der Tauchschule, Daniel und einige Zuschauer, die sich das Spektakel nicht entgehen lassen wollten, hatten eine Menge Spass. Bis zum Ende des Tages musste Urte ihre Maske auflassen, schliesslich sollte sie sich in der ein oder anderen Bar noch zum Affen machen. Ihr Tauchlehrer Walter musste mindestens genauso leiden, da er dank Urte durchgehend mindestens ein Getraenk vor sich stehen hatte.

Nach zwei Barbesichtigungen neigte sich der Abend zu Ende, da der ein oder andere nicht mehr ganz so gut aus der Waesche schaute. Das Projekt Dive-Master war also endgueltig abgeschlossen, was zwei Tage spaeter auch den Abschied von einer Menge liebgewonnener Freunde und Bekannte bedeutete.

Kurzbesuch auf Ko LantaBye-bye Phi Phi, hello Ko Lanta. Wir kehrten Phi Phi den Ruecken und fuhren mit Boot, Bus und auf der Ladeflaeche eines Jeeps zur ruhigen und verdeutschten Insel Ko Lanta, wo wir auch gleich einen sehr schoenen Bungalow fanden. Auch die Buchten waren sehr sehenswert, sofern der Strand zur Bungalow-Anlage gehoerte. Sonst sah man eine Menge Muell herumliegen und die Bedienungen unseres Resorts waren nicht sehr nett. Irgendwie komisch.

Am zweiten Tag liehen wir uns ein Motorbike aus und kaempften uns durch die sandig steinigen Strassen Ko Lanta’s, um einen Wasserfall zu betrachten sowie das Wahrzeichen der Insel, den National Marine Park. Nachdem wir beides unter die Lupe genommen hatten und wir der Meinung waren, dass wir das Beste gesehen hatten, beschlossen wir am naechsten Morgen nach Bangkok zu fahren.

Jaja, jetzt sitzen wir in Bangkok und freuen uns auf die morgige Tour nach Kambodscha. Juhuuu.

Viele Gruesse an alle, Urte und Daniel.

Das paradiesische Bamboo Island und ein Tornado

In einem der vergangenen Blogeintraege haben wir euch von der Trauminsel Bamboo Island vorgeschwaermt, allerdings hat der Computer damals saemtliche Bilddateien zerstoert. Deswegen haben wir einen zweiten Versuch ins wahre Paradies gewagt, um euch mit hoffentlich wunderschoenen Fotos zu fuettern.

Schiffbruch bei Bamboo Island

Mit drei Spaniern, zwei Englaendern und einer Vietnamesin, die entweder Mitarbeiter der Moskito-Tauchschule waren oder wir eben von dort kannten, ging es per Longtailboat bei bewoelktem Himmel in Richtung Bamboo Island. Als wir ankamen waren zum Glueck alle Wolken verschwunden und unsere Fototour rund um die Insel konnte beginnen, waehrend der Rest am Strand lag oder schnorchelte.

Als wir nach ueber 1,5 Stunden die Insel umrundet hatten, wobei uebrigens niemand sonst die Strapazen auf sich nehmen wollte, schalteten wir unsere Koerper auf Schongang, legten uns zum Rest und machten einfach nichts, ausser uns ab und zu mit Sonnencreme einzuschmieren. Nebenbei schoeffelten einige Thais Schlamm und Wasser aus einem Longtailboat, das kurz zuvor untergegangen war, da es parallel zu einer Welle stand und wohl etwas viel Wasser geschluckt hatte. Ans Helfen hatte natuerlich keiner gedacht. Das ist wohl die europaeische Mentalitaet.

Tauchkarte Ko Phi PhiIn Sachen Tauchen laesst Urte’s Bekanntschaft mit einem Walhai weiterhin auf sich warten. Dafuer lernte sie den Anblick eines Tornados kennen, der waehrend der Pause zweier Tauchgaenge circa 200m vom Boot entfernt sein Unwesen trieb. Gluecklicherweise hielt er diese Distanz auch, sodass er keinem etwas zu Leide tun konnte.

Als Urte Daniel vom Tornado berichtete, war er anfangs doch etwas skeptisch, vor allem was die Groesse des Wirbelwindes betraf. Sowas gibt es doch sonst nur im Fernsehen. Nachdem auch er wenig spaeter das Video der Tauchschule betrachtete, waren jedoch alle Zweifel beseitigt.

Sonst laeuft bei Urte’s Tauchdingsbums alles bestens. Aufgaben wie die Fuehrung kleiner Gruppen, das Vorstellen der geplanten Tauchgaenge sowie das Zeichnen von Landkarten unter Wasser werden so langsam zur Routine. Der Abschluss des Kurses ist also nicht mehr lange hin und die leider immer naeher kommende Abschlusstour nach Kambodscha kann bald angestrebt werden.

Skandinavien, Ko Phi Phi und Maya Bay

Ja, wir haben uns mal wieder etwas Zeit gelassen mit dem Blogeintrag. Sorry, aber wir sind schliesslich im Urlaub. 😉

Tauchschüler von Moskito Diving

Der im letzten Blogeintrag erwaehnte Geburtstag unseres schwedischen Freundes Niclas konnte gluecklicherweise stattfinden, auch wenn er nach einer selbstdiagnostizierten Lebensmittelvergiftung noch nicht hundertprozentig fit war.

Wie jeden Abend trafen wir uns mit dem skandinavischen Paerchen zum Abendessen. Diesmal bei Unni’s, einem schwedischen Restaurant, in dem die Bedienungen nach dem Essen und nach vorheriger Absprache ein Staendchen fuer das Geburtstagskind sangen.

Ach ja, unsere Gruppe wurde von diesem Tag an durch Anders verstaerkt, der Niclas‘ bester Freund ist und wegen dessen Geburtstag extra mal eine Woche Urlaub in Thailand macht. Am Strand wurde er auch gleich mal in unser Lieblingsspiel „Ring of Fire“ eingefuehrt, bei dem man ab und an mal ein Schlueckchen Alkohol zu sich nehmen muss.

Nach ein paar Runden wechselten wir den Spielort und gingen in die Reggae Bar, einer mehrstoeckigen Kneipe, in der sich zur spaeten Stunde Touristen freiwillig die Koepfe einschlagen koennen. Beide Kaempfer bekommen anschliessend zwei Buckets, also kleine Eimerchen mit jeder Menge Alkohol als Inhalt.

Die in drei Stockwerke aufgeteilte Bar, in der Urte waehrend ihrer Weltreise arbeitete, laedt unter anderem auch zum Tanzen, Billard spielen, zu Ladyboyshows oder einfach nur zum Bier- bzw. Buckettrinken ein. Tja, irgendwie kam es im Laufe des Abends dazu, dass ploetzlich Anders und Daniel in voller ThaiBox-Montur im Ring standen. Fuer Schutz an Kopf und Schienbeinen war ausreichend gesorgt, allerdings wurden wichtige Stellen wie die Zaehne und noch eine andere ganz ganz wichtige Stelle nicht geschuetzt.

Der Kampf im Thai-Boxing ging ueber 3 Runden a 90 Sekunden und war ueberaus fair und sportlich, auch wenn beide je einmal auf dem Boden zu finden waren. Man weiss jedoch nicht, ob dies an den Schlaegen und Tritten des Gegners war oder vielleicht an der Verbindung ‚Alkohol mit Sport‘.

Nach dem Kampf konnten dann auch die beiden Buckets, bestehend aus einem Mix von Cola und Thaiwhiskey, in Empfang genommen werden. Getrunken wurde sie allerdings nicht mehr, da an zu diesem Zeitpunkt keiner mehr wirklich Lust hatte, noch laenger zu feiern. Aus dem angekuendigten Feiermarathon wurde also nur ein Halbmarathon, der aber alles andere als langweilig war.

Urte ist weiterhin mit ihrem DiveMaster-Kurs beschaeftigt, von dem sie mittlerweile gute 60 Prozent mit Bravour meisterte. Zudem hofft sie bei ihren taeglichen Tauchgaengen darauf, endlich einen Walhai zu sehen, der in letzter Zeit desoefteren rund um Ko Phi Phi gesichtet wurde und eine Laenge von guten 8 Metern misst. Ein paar Tauchgaenge hat sie noch vor sich, also stehen die Chancen gar nicht so schlecht, das Riesending zu sichten.

Cliff-Diving in Thailand

Daniel hingegen schloss sich erneut den Skandinaviern an, um mit ihnen eine weitere Longtailboat-Tour rund um Ko Phi Phi zu machen. Zwar wurden auch bereits bekannte Ziele wie Monkey Bay oder Maya Bay angestrebt, allerdings auch noch unbekannte Orte wie Long Beach, einem weiteren Strand auf unserer Heiminsel Phi Phi Don, von der man einen wunderschoenen Blick auf die unbewohnte Insel Phi Phi Ley hat.

Ausserdem war das Highlight dieses Tages Cliff-Jumping, wo Niclas, Anders und Daniel von einem ca. 10 Meter hohen Felsen sprangen, was im Gegensatz zum Aufstieg an den Felsen kaum gefaehrlich ist. Gluecklicherweise blieben alle unverletzt, auch wenn so manch eine Aktion des ein oder anderen alles andere als elegant aussah.

Die weiteren Abende trafen wir uns wie gewohnt zum Abendessen mit den Nordlichtern, spielten unser Spiel und trauerten auch ein wenig, als sie uns am Montag wieder verliessen, da sich ihr Urlaub dem Ende neigte.