Taghazout in Marokko: Weit mehr als ein Hotspot für Surfer

Drei Jahre nach meinem ersten und ein Jahr nach meinem zweiten Aufenthalt in Taghazout war es an der Zeit, dem ehemaligen Fischerdörfchen in Marokko einen weiteren Besuch abzustatten. Was sich seit meinem ersten und zweiten Besuch geändert hat, wo es das beste Essen gibt und was du dir an der Atlantikküste keinesfalls entgehen lassen solltest, verrate ich dir in diesem Beitrag.

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Tipps und Gründe für eine Tour nach Mosambik

Warum du unbedingt einmal eine Rucksacktour durch Mosambik machen solltest und was du während deines Aufenthaltes beachten musst, möchte ich dir in diesem Beitrag näherbringen. Soviel vorweg: mich hat das Land 2010 nicht nur auf Grund seiner Kontraste zutiefst beeindruckt.

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Paradise Valley: Das Paradies in Marokkos Süden

Im Süden Marokkos an den Ausläufern des Atlas liegt ein Ort, der seinem Namen alle Ehre macht: das Paradise Valley. Warum aber ist das von steilen Felswänden und Palmen umgebene Tal mit seinen Pools so beeindruckend und was gibt es dort zu entdecken? 

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Marrakesch: Orientalisches Flair zwischen Tradition und Moderne

Chaotisch, laut und orientalisches Flair, das ist Marrakesch, eine der vier Königsstädte von Marokko. In drei Tagen wurde mir klar, dass die Stadt eine Wucht ist, ich dort aber auch keine Wurzeln schlagen würde. Warum, verrate ich dir in meinem Blogpost über Marrakesch. 

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13 Fakten über Marokko, die du kennen solltest

Seit ein paar Tagen bin ich nun schon in Marokko. Unvorbereitet wie noch nie zuvor lasse ich mich diesmal einfach treiben. So habe ich die ersten Kulturschocks bereits hinter mir und kann über die ein oder andere Anekdote und kuriosen Eindrücke berichten, was ich mit dem heutigen Blogbeitrag auch tun möchte. Daher viel Spaß beim Durchlesen!

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Mosambik – Armut, Korruption und Traumstrände

Wie die meisten Tage verbrachten wir auch den vergangenen Samstagmorgen in einem Fortbewegungsmittel, diesmal einem Minibus, der uns von Nelspruit nach Maputo, Mosambiks Hauptstadt, befördern sollte.

Der Kleinbus inklusive Anhänger hatte nicht nur 15 Leute an Board, sondern fuhr auch noch mit 120 km/h im Schnitt, was Thomas und mir nicht gerade das sicherste Gefühl gab. Dennoch brachte uns unser Fahrer nach zweistündigem Aufenthalt an der Grenze an unser Ziel, auch wenn in Mosambik der ein oder andere Polizist bestochen werden musste, um uns weiterfahren zu lassen.

Maputo selbst sah beim ersten Anblick nicht sehr schön aus. Alte heruntergekommene Häuser, jede Menge Menschen sowie Stress und Chaos überall. Selbst in dem wohl reichsten Ort des Landes deutete sich bereits an, dass Mosambik zu einem der ärmsten Länder dieser Welt zählt.

Im Vorhinein hatte ich auch gelesen, dass man sich von der Polizei fernhalten sollte, da sie die Bad Guys sind und nur allzu gerne Touristen auf offener Straße abzocken. Auch Gepäck wird desöfteren durchsucht und wenn den Herren etwas gefällt, dann wird es meist nicht mehr an den eigentlichen Eigentümer ausgehändigt. Fußballtrikots scheinen hier besonders beliebt zu sein.

Beim ersten Gang zum Abendessen pfiff auch gleich ein Polizist nach uns und gab Zeichen, zu ihm über die Straße zu kommen. Er frage nach unseren Pässen, die wir aufgrund sinnvoller Vorabinformationen auch brav dabei hatten. Hätten wir sie nicht bei uns gehabt, dann wären wir eventuell kurzfristig im Gefängnis gelandet oder hätten einen hohen Betrag zahlen müssen. Manchmal werden Pässe, falls vorhanden, auch einfach behalten und müssen zurück gekauft werden. Schon ein gutes Druckmittel, da man ohne Pass im Ausland mehr als aufgeschmissen ist. Wir hatten aber Glück – diesmal zumindest!

Sonntags ging es dann ins knapp 600 Kilometer entfernte Praia de Tofo (Tofo Beach). Die Fahrt selbst war schon ein Erlebnis an sich, denn acht Stunden in einem vollgequetschten Kleinbus zu sitzen mit nur einer Pinkelpause waren nicht ohne. Zudem stillte meine kräftige Sitznachbarin ab und an ihr schreiendes Baby, was mich schon etwas peinlich berührte.

Die neue Woche begann schließlich mit einer Ozean-Safari, genauer gesagt einer Schnorcheltour, bei der es darum ging, so viele Walhaie wie nur möglich zu sichten. Dies sind die größten Fische und können bis zu 20 Meter lang werden. Insgesamt sahen wir fünf der Ungetüme und schwammen bis zu einem Meter neben ihnen. Es war einfach unbeschreiblich die Haie von so nah zu beobachten. Randnotiz: Zwei von acht Teilnehmer mussten sich aufgrund der rasanten Bootsfahrt und des Wellenganges auch übergeben. Ich war nicht dabei.

Um auch nachmittags aktiv zu bleiben, schnappte ich mir zusammen mit einem Israeli jeweils ein Surfboard, um den heißen Frühlingstag im wunderschönen Mosambik gebührend abzuschließen. So gute Wellen wie in Durban gibt es in Praia de Tofo aber leider doch nicht.

Obwohl ich mir eigentlich vorgenommen hatte, nach mehr als zwei Jahren Abstinenz wieder einmal tauchen zu gehen, änderte ich meine Pläne, da mich das Schnorcheln mit den Walhaien am Vortag vollends befriedigt hatte. Stattdessen stand ein langer Strandlauf, die Besichtigung eines mosambikanischen Marktes und Faulenzen am Praia de Tofo auf dem Programm.

Abgerundet wurde der Tag erneut mit einer Surfeinheit, wobei ich einen der schönsten Momente meines Lebens genoss. Die guten Wellen des Indischen Ozeans blieben erneut aus, sodass ich die meiste Zeit auf dem Brett im offenen Meer saß und mir Gedanken über die vergangenen sechs Monate machte, was irgendwie wunderschön war, denn mit meiner Afrika-Tour hatte ich mir ein Lebensziel erfüllt und auch erfolgreich abgeschlossen. In Gedanken versunken konnte ich außerdem einen traumhaften Sonnenuntergang mit Blick auf den endlosen Strand Mosambiks genießen, bevor ich vor Einbruch der Dunkelheit wieder zurück zum Ufer paddelte und das vorerst letzte Mal mit dem Surfboard unterm Arm am Strand entlang lief. Sehr intensive Momente…

In Tofo Beach selbst haben Thomas und ich auch einige Deutsche kennen gelernt. Zwei davon waren Aussteiger, die vor einigen Jahren unabhängig voneinander nach Mosambik übergesiedelt sind – Mucki (Unternehmer) und Gudrun (InternetCafe-Besitzerin). Ein durchgehendes Lächeln auf den Lippen und eine untypisch deutsche Ausgeglichenheit bestätigten mir, dass ihnen die frühere portugiesische Kolonie mehr als gut tut.

Selber Busfahrer und Bus, aber keine stillende Mutter neben mir. Die achtstündige Fahrt zurück nach Maputo begann diesmal bereits um vier Uhr morgens, endete allerdings frühzeitig, sodass Thomas und ich nochmals durch die Stadt schlendern konnten. Die Menschen in Mosambik sind unheimlich nett und suchen Gespräche mit Touristen, auch wenn diese aufgrund fehlender Portugiesischkenntnisse alles andere als leicht waren.

Die Bösen sind aber weiterhin die Polizisten, die uns auf dem Weg vom Abendessen zurück zum Hostel stoppten, Pässe kontrollierten und uns um Geld für Essen fragten. Thomas hatte zwar Brot dabei, doch dieses lehnten die Beamten ab, da ihnen Geld lieber wäre. So kam es, dass wir nicht weitergehen durften, bevor ihr ihnen 100 Meticais (ca. 2 Euro) in die Hände drückten.

Mosambik wird mir als ein Land in Erinnerung bleiben, das genauso schön wie arm ist und in welchem Korruption ganz oben steht, was dazu führt, dass das Land noch eine ganze Weile nicht funktionieren wird. Leider habe ich wegen fehlender Zeit nur die reicheren Gegenden besuchen können, allerdings würde ich gerne nochmals zurück kommen, um mir das wahre Mosambik anzuschauen, fernab des Mainstreams und öffentlichem Nahverkehr.

Tja, und ich bin mittlerweile wieder in Deutschland angekommen. Ein erlebnisreiches halbes Jahr in Südafrika ist wie im Flug vergangen. Symptomatisch für meinen Aufenthalt war auch, dass ich kurz vor meinem Abflug noch die südafrikanische Nationalmannschaft am Flughafen in Johannesburg beim Einchecken getroffen habe. Ein faszinierendes Land mit tollen Leuten. Ich komme wieder, irgendwann.

Mit Elisabeth auf Safari und nach Swasiland

Durban ist mittlerweile Geschichte, denn nach knapp sechs Monaten musste ich mich wieder von meiner Zweitheimat sowie meinen Spitzenkollegen von WhizzKids United verabschieden, was nicht gerade leicht fiel. Vor allem nach einer Abschiedsfeier in unserer Stammkneipe Villins, die nach Ladenschluss bei uns im Haus fortgesetzt werden musste.

Etwas neben der Spur bin ich deshalb am Mittwochmorgen in den Flieger gestiegen, um nach Johannesburg zu gelangen, wo ich mich mit Thomas traf, der von einer Rundtour aus Kapstadt kam. Zusammen mit ihm startete ich also meinen vorerst letzten Trip in Afrika.

Mit unserem gemieteten und knallroten Toyota Yaris, den wir übrigens auf den Namen Elisabeth tauften, machten wir uns auf den Weg nach Nelspruit und genossen dabei die Fahrt durch das hügelige und felsige Mpumalanga.

In Nelspruit niedergelassen war unser erstes Ziel der Krüger Nationalpark, welcher der größte Park seiner Art ist. Um früh genug dort anzukommen, standen wir bereits um 4.40 Uhr auf. Aufgrund unserer Zulu-Kenntnisse (Hallo!, Wie gehts?, Danke!) kamen wir um die 160 Rand Eintritt pro Person herum und zahlten lediglich 115 Rand zusammen inklusive einer Landkarte, da wir als Studenten aus Durban durchgingen.

Im Park selbst führte uns Elisabeth unter anderem an Elefanten, Giraffen, faulen Nilpferden, Kudus, Impalas und Nashörnern vorbei. Wie auch schon bei meinem Trip mit Matthias und Monique bekam ich keinen Löwen zu Gesicht. Gibt es die denn überhaupt?

Da wir auch am Freitag noch immer mit Elisabeth reisten uns sie weiterhin eine treue Gefährtin war, verschlug es uns in Königreich Swasiland, also erstmals seit fünf Monaten außerhalb von Südafrika. Von Nelspruit bis zur Grenze von Swasiland waren nicht nur die Straßen perfekt, sondern auch die bergige Landschaft, die aufgrund ihrer bewaldeten Fläche teilweise an das Alpenvorland erinnerte. Das Autofahren selbst war für mich deshalb das reinste Vergnügen.

Ab der Grenze wendete sich jedoch das Blatt und die guten Straßen mutierten von Asphalt und Beton zu Lehm, Staub, Steine und jeder Menge Schlaglöcher. Für die 20 Kilometer nach Piggs Peak brachten wir deshalb auch eine knappe Stunde und der Unterboden des Autos hatte mächtig zu leiden.

Auch wenn wir nur ein paar Stunden in in der letzten absoluten Monarchie Afrikas waren, fanden wir das Land, das seine Einnahmen scheinbar hauptsächlich aus der Forstwirtschaft bezieht, sehr beeindruckend, weswegen wir erstmals auf unseren Roadtrip neben einem Holzarbeiter auch zwei Putzfreien per Anhalter mitnahmen und teilweise über die Grenze schleusten, natürlich legal.

Von Elisabeth selbst mussten wir uns am Freitag jedoch verabschieden. Bei der Abgabe in Nelspruit sollten wir unseren Flitzer, welcher anstatt rot mittlerweile braun geworden war, natürlich sauber abgeben. Da die Waschanlagen allerdings geschlossen hatten, mussten Thomas und ich, bewaffnet mit jeweils einem Lappen, selbst tätig werden. Dem ein oder anderen Südafrikaner bereiteten wir deshalb sicher jede Menge Freude.

Morgen geht es dann  nach Mosambik, doch wie das Ganze ablaufen soll, wissen wir selbst noch nicht, aber das ist ja gerade das Schöne.

Gruß aus Nelspruit, Daniel.