Die ersten Eindrücke von Durban

Endlich bin ich angekommen. Von der Abfahrt aus Bad Brückenau bis zur Ankunft in Durban sind doch tatsächlich 24 lange Stunden vergangen. In den letzten Minuten meines Fluges konnte ich immerhin für wenige Minuten die Skyline und die lange Küste der Hauptstadt von Kwa Zulu Natal bestaunen.

Als dann auch das Visum problemlos klappte und mir der Passkontrolleur mitteilte, dass er auf der Suche nach Freunden aus Deutschland sei, betrat ich zum ersten Mal in meinem Leben offiziell den Kontinent Afrika. Abgeholt wurde ich schließlich von Stefan, den ich vom Studium aus Salzgitter kenne und der ebenfalls für WhizzKids arbeitet, alleridngs für ein ganzes Jahr. Mit dem Fahren auf der linken Seite muss ich mich wohl noch ein wenig vertraut machen, aber ich schätze mal, dass ich im Laufe meines Praktikums auch das ein oder andere Mal auf die Straße darf/muss. Das wird ein Spaß.

Das Haus, in dem ich wohne, ist durch riesige Sicherheitsmauern und einem elektrischen Zaun von der Außenwelt abgeschirmt. Dort sollte mir also schon mal nichts passieren. Meine ungefähr sieben Mitbewohner sind auch alle sehr nett und arbeiten ebenfalls bei WhizzKids. WG-Sprache ist selbstverständlich Englisch, was für mich momentan nicht allzu einfach ist, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich nach dem Praktikum mein Englisch um einiges verbessert habe. Und das war schließlich auch mein Ziel.

Lustig ist auch, dass es im Haus eine Haushälterin namens Angel gibt, die alles pickfein säubert und mir sogar die Wäsche wäscht oder zumindest alles, was ich auf den Boden lege. Sie sortierte mir sogar meinen Kleiderschrank und ordnete sämtliche Fächer neu an, was ich schon sehr krass fand, mich allerdings auch ziemlich freute.

Meinen ersten Arbeitstag hatte ich heute ebenfalls. Das Projekt mit Fußball Aids-Aufklärung für Kinder anhand von Fußball zu betreiben ist wirklich sehr spannend und ich freue mich auf all meine Aufgaben, die im Laufe der Zeit auf mich zukommen werden. Eventuell darf ich sogar zu dem ein oder anderen WM-Spiel mit ein paar Kids. Falls nicht, bin ich aber auch nicht böse, denn immerhin habe ich Karten für das erste Deutschland-Spiel. Zum Praktikum selbst werde ich demnächst noch mehr schreiben.

Montag-Abend steht in unserer WG Fußball an der Tagesordnung. Von nun an bin ich nämlich Mitglied eines Teams, dass in einer Art Hallenliga mitspielt. Ich hatte heute auch gleich die Ehre mit zu kicken. Leider verloren wir mit 8:9 und ich war sicher nicht ganz unschuldig an der Niederlage, obwohl ich sogar ein Tor geschossen habe. Ich dachte auch immer, dass die Engländer und Deutschen die härtesten Fußballer auf der Welt sind, allerdings wurde ich heute eines besseren belehrt, denn die Südafrikaner geben wirklich alles, um zu gewinnen.

Na ja, das waren so meine ersten Eindrücke von Durban. Am Wochenende werde ich mal die Stadt unsicher machen und dann gibt es sicherlich auch die ersten Fotos. Immerhin habe ich es neben dem Foto für die Homepage von WhizzKids geschafft, mal mein kleines, aber feines, Zimmer zu fotografieren.

Gruß aus Südafrika, Daniel.

4 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  • Gude! Wünsche dir alles gute zu deinem Geburtstag!Wusste nicht,ob man dich noch unter deiner dt. Nummer erreichen kann,daher auf diesem Wege!;-) Hoffe du lebst dich dort schnell ein und kannst vll heute mit deinen WG kollegen noch das ein oder andere Gebräu zu dir nehmen…Werde deinen Blog weiterhin mit großer Interesse verfolgen!Wünsch dir was Alter…Hau rein, Gruß Kalli

  • Auch von mir auf diesem Wege noch alles gute zu deinem Geburtstag. Und immer daran denken “Safty first”! Peace Basti

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