Bucketlist – jeder sollte eine haben

„Hast du eigentlich auch eine Bucketlist?“ Mit dieser Frage begann Reisebloggerin Melanie in ihrem Blog Good morning world Anfang des Jahres einen lesenswerten Beitrag über Träume und Ziele. Meine Antwort darauf war ein klares Nein, weshalb ich mich fast schon dazu genötigt sah, mir eine eigene Bucketlist zu erstellen, die ich dir heute vorstellen möchte.

Nach längeren Überlegungen kamen mir sieben Punkte in den Sinn, die ich in den kommenden Monaten oder Jahren unbedingt erledigen möchte. Wann dies genau geschehen soll, spielt keine Rolle. Wichtig ist nur, dass ich die eigenen Ziele und Wünsche irgendwo niederschreibe, um sie nicht aus den Augen zu verlieren. Daher präsentiere ich dir hier und jetzt stolz meine kleine aber feine Bucketlist.

Die Bucketlist des Rucksackträgers

1. Fallschirmspringen

Ein Sprung aus einem Flugzeug aus einer Höhe von 4.000 Metern ist etwas, das jeder in seinem Leben machen sollte. Daher lechze auch ich nach dem Adrenalinkick und bin frohen Mutes, dass ich diesen Punkt in meiner Liste noch in diesem Jahr abhaken kann, schließlich habe ich vor kurzem einen Fallschirmsprung geschenkt bekommen. Es gibt also kein Zurück mehr – zum Glück.

2. Sämtliche Kontinente bereisen

Europa, Asien, Afrika und Südamerika sind die Kontinente, die ich bereits mit dem Rucksack auf dem Rücken bereisen durfte. Mit Nordamerika, Ozeanien und der Antarktis warten allerdings noch drei Kontinente darauf, von mir betreten zu werden, wobei vor allem der Besuch am Südpol überaus spannend oder auf seine Weise ganz besonders cool werden dürfte.

3. Mindestens 7.000m hohen Berg im Himalaya besteigen

Für mich gibt es kaum ein größeres Gefühl von Freiheit, als auf dem Gipfel eines hohen Berges zu stehen, tief durchzuatmen und das traumhafte Panorama zu genießen, egal ob beim Snowboarden oder Wandern. Frei nach dem Motto „Höher, schneller, weiter“ ist es schon lange ein Ziel von mir, eine Trekking-Tour im Himalaya-Gebirge zu machen und den Ländern Bhutan, Tibet und Nepal einen Besuch abzustatten. Dabei sollte es hoch hinaus gehen, nämlich mehr als 7.000 Meter.

4. Einen Marathon laufen

Der vierte Punkt meiner Bucketlist grenzt fast schon an pure Langeweile, denn ähnlich wie das Fallschirmspringen taucht auch das Absolvieren eines Marathons in nahezu jeder Bucketlist auf. Als Sportfreak und seit einigen Jahren leidenschaftlicher Läufer ist es einfach ein absolutes Muss, die Distanz über 42,195 Kilometer mindestens einmal gelaufen zu sein.

5. Ein Buch schreiben

Klar, dass ich als Blogger unheimlich gerne schreibe. Wäre schlimm, wenn dies anders wäre. Daher liegt es mir am Herzen irgendwann einmal ein eigenes Buch zu schreiben. Das Genre ist eher nebensächlich. Viel wichtiger ist die Tatsache, dass es sich um ein gedrucktes Buch handelt, in das ich viel Zeit investiert habe und auf das ich stolz sein kann.

6. Spanisch als zweite Fremdsprache lernen

Schon zweimal war ich kurz davor die für mich interessanteste und bedeutendste Fremdsprache nach Englisch zu erlernen. Doch weder im Studium noch bei meinem babbel.com-Jahresabo im vergangenen Jahr hatte ich die Ausdauer, um dranzubleiben. Da alle guten Dinge bekanntlich drei sind, bin ich optimistisch, dass mein nächster Versuch erfolgreich sein wird und ich mich endlich auf meine vier Buchstaben setze, um der spanischen Sprache mächtig zu werden.

7. Ortsunabhängig arbeiten als digitaler Nomade

Falls dir mein Projekt I Am Digital bekannt ist, dann ist es für dich auch kein Geheimnis mehr, dass ich dem digitalen Nomadentum alles andere als abgeneigt bin. Warum also nicht dort arbeiten, wo man normalerweise als Backpacker sein Lager aufschlägt? Mit der weltweiten Digitalisierung wurde das Tor für ortsunabhängiges Arbeiten bereits weit aufgestoßen. Ob es mit dem Durchgehen klappt, liegt an jedem selbst, weshalb auch ich das Thema weiterhin gespannt verfolge und nichts gegen eine Mutation zum digitalen Nomaden hätte.

Jeder sollte eine Bucketlist haben

Mit sieben Punkten ist meine Bucketlist noch nicht allzu ausgereift, weshalb ich sie regelmäßig anpassen werde. Dass sie sich bis ins Unendliche ausweitet, wird allerdings nicht passieren. Schließlich gilt es, die einzelnen Punkte parallel zu neuen Wünschen und Zielen abzuarbeiten, obwohl abarbeiten hier sicherlich der falsche Begriff ist.

Wie sieht es mit deiner Bucketlist aus? Hast du deine Träume irgendwo niedergeschrieben, damit du sie auch garantiert nicht vergisst? Mir hat es jedenfalls eine Menge Spaß gemacht, eine Bucketlist zu erstellen, damit meine Ziele nicht in Vergessenheit geraten. Ich habe vorgelegt – jetzt bist du an der Reihe!

5 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  • Hey Daniel,

    schön, dass ich Dich zu dem Schritt inspirieren konnte! Das freut mich wirklich sehr… 🙂 Der Fallschirmsprung ist eine echt gute Idee, ich glaube den muss ich bei mir noch ergänzen! Das wollte ich auch schon ewig mal machen aber trotzdem hab ich mega Angst davor.

    Jetzt hast Du also Deine Liste und musst aber auch wirklich dranbleiben Dir die Sachen zu erfüllen, ok? 😉

    Ganz liebe Grüße und vielen Dank für die Erwähnung im Beitrag!
    Melanie

    • Hallo Melanie,

      dank dir nochmals für deine Inspiration, auch wenn es mit dem Erstellen meiner Bucket List dann doch länger als gedacht gedauert hat. Ich werde auf alle Fälle dranbleiben und meine Liste erweitern. Wir wollen ja schließlich nicht, dass einer der Träume in Vergessenheit gerät. 😉

      Viele Grüße und bis demnächst mal wieder,
      Daniel.

  • ich bin auch der meinung, dass jeder eine bucketlist haben soll. weil es hilft, sich klar zu werden, was man will im leben. ich bin ohnehin listenschreiber und hab nicht nur eine, sondern mehrere. nicht alle schriftlich, aber viele im kopf und einige davon in meinem iphone.

    einer sache muss ich allerdings widersprechen: ich denke nicht, dass jeder mal unbedingt aus 4000m aus einem flugzeug gesprungen sein sollte 😉 (auf meiner liste steht es jedenfalls nicht ^.^)

    digitaler nomade, gestern erst habe ich darüber gelesen. eine sehr verlockende vorstellung. ich drücke dir die daumen, dass du das für dich eines tages verwirklichen kannst. beim buchschreiben schließe ich mich übrigens an. ebenfalls beim thema „alle kontinente“.

  • Hi Paleica,

    alle Punkte einer Bucket List abzuarbeiten, ist natürlich nicht immer leicht. Aber wie du es auch geschrieben hast, ist es sehr wichtig, sich darüber bewusst zu sein, seine Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. Dass auf deiner Liste der Fallschirmsprung fehlt, sei dir verziehen. Es wäre ja auch schlimm, wenn wir alle die gleichen Listen hätten. 😉

    Danke auch fürs Daumen drücken, was den Einstieg als Digitaler Nomade betrifft. Bin gespannt, wie sich die ganze Sache entwickelt.

    Liebe Grüße, Daniel.

  • […] mein Reiseblog ist es auch, der meine Träume aufrecht erhält. Nicht nur durch meine Bucket List, sondern auch durch meine Leser, wie auch du einer bist. Schließlich ermutigen mich diese dazu, […]

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